Bonn (dts Nachrichtenagentur) - Die Welthungerhilfe hat die massive Verteuerung von Lebensmittel in Gaza beklagt und auf weitere schnelle Hilfslieferungen gedrängt. "Die Preise liegen in der Regel beim Acht- bis Zehnfachen dessen, was die Waren vor dem Krieg gekostet haben", sagte Welthungerhilfe-Generalsekretär Mathias Mogge den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Donnerstagsausgaben) nach einem Besuch im Gazastreifen.
So kosteten Gurken mittlerweile vier US-Dollar statt zuvor 30 Cent, Tomaten fünf Dollar statt zuvor 50 Cent. Der Preis für Brot habe sich verdoppelt. Gleichzeitig hätten die meisten Menschen praktisch kein Einkommen mehr. "Viele sind deshalb komplett abhängig von Nahrungsmittelhilfe von außen", sagte Mogge.
Mogge drängte auf weitere Hilfslieferungen, um die akute Not zu lindern. "Nahrungsmittel müssen bereitgestellt und die Wasser- und Sanitärversorgung verbessert werden", sagte er.
Um die Menschen unabhängig von Hilfslieferungen zu machen, müsse die Wirtschaftslage in Gaza verbessert werden. "Dafür braucht es wirtschaftlichen Wiederaufbau und mehr lebenswichtige Güter, die in den Gazastreifen hineingelassen werden", sagte Mogge.
Wirtschaft
Welthungerhilfe: Lebensmittel in Gaza bis zu zehnmal teurer
- dts - 1. Oktober 2026
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach der Anweisung an ein Staatsunternehmen zur Gaseinspeicherung warnt Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge vor steigenden Kosten für alle
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, beklagt anlässlich des Jahresberichts zum Stand der deutschen Einheit das
MehrFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Der Chemieindustrieverband VCI hat die schwarz-rote Koalition davor gewarnt, die angestrebten Reformen zu zerreden. "Die
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Arbeitgeber dringen angesichts der aktuellen Arbeitslosenzahlen auf verstärkte Anstrengungen der Bundesagentur für Arbeit, Arbeitslose und
MehrBonn (dts Nachrichtenagentur) - Bei dem Streit um die Regeln zum Einsatz von E-Autos als Stromspeicher lenkt die Bundesnetzagentur überraschend ein. Am Donnerstag will die Bonner
MehrWolfsburg (dts Nachrichtenagentur) - Der Autobauer Volkswagen hat zum Ende dieses Jahres zahlreiche Tarifverträge gekündigt. Im tariflichen Überprüfungsgespräch habe die
Mehr














