In Freiburg ist ein 74-jähriger Mann auf offener Straße erstochen worden. Ein 30-jähriger Tatverdächtiger wurde kurz darauf am Dienstagabend festgenommen, wie die Polizei am Mittwoch in der baden-württembergischen Stadt mitteilte. Das Motiv und die Hintergründe waren zunächst unklar. Der 30-Jährige steht inzwischen auch im Verdacht, für einen Messerangriff am Sonntag verantwortlich zu sein, bei dem ein 29-Jähriger verletzt wurde.
Laut den Angaben hatte ein Zeuge am Dienstagabend den Notruf gewählt. Die Polizei fand daraufhin den 74-Jährigen im Stadtteil Rieselfeld mit Stich- und Schnittverletzungen. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte der leblose 74-Jährige nicht mehr gerettet werden.
In welchem Verhältnis er zu dem Verdächtigen stand, war zunächst unklar. Der Tatverdächtige sollte am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Der Angriff ereignete sich laut Polizei nahe einem kirchlichen Gemeindezentrum im Stadtteil Rieselfeld. Ein religiöses Tatmotiv gab es nach ersten Erkenntnissen aber nicht.
Der Festgenommene steht zudem in dringendem Verdacht, bereits am Sonntag einen Messerangriff in Freiburg begangen zu haben. Der 30-Jährige soll sich mit einem erst kurz zuvor kennengelernten 29-Jährigen getroffen haben, den er dann plötzlich mit einem Messer angegriffen haben soll. Die Ermittlungen dauerten an.
Brennpunkte
74-Jähriger in Freiburg auf offener Straße erstochen - Verdächtiger festgenommen
- AFP - 9. September 2026, 14:20 Uhr
In Freiburg ist ein 74-jähriger Mann auf offener Straße erstochen worden. Ein Tatverdächtiger wurde kurz darauf festgenommen, wie ein Polizeisprecher in der baden-württembergischen Stadt sagte.
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