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Altman: OpenAI wird 2026 nicht an die Börse gehen

  • AFP - 13. September 2026, 11:16 Uhr
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Sam Altman
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Wegen der Sicherheitsbedenken hinsichtlich Künstlicher Intelligenz wird das KI-Unternehmen OpenAI nach Angaben seines Chefs Sam Altman in diesem Jahr nicht an die Börse gehen.

Wegen der Sicherheitsbedenken hinsichtlich Künstlicher Intelligenz wird das KI-Unternehmen OpenAI nach Angaben seines Chefs Sam Altman in diesem Jahr nicht an die Börse gehen. "Angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um das Thema Sicherheit wäre es derzeit wenig ratsam, an die Öffentlichkeit zu gehen, und wir verspüren diesbezüglich keinen Druck", sagte Altman in einem am Samstag (Ortszeit) veröffentlichten Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Fortune".

"Ich würde sagen, nicht 2026. Wir haben noch viel zu erledigen", sagte Altman auf die Frage, ob ein Börsengang in diesem Jahr ausgeschlossen sei. Einen offiziellen Termin für seinen Börsengang hatte OpenAI noch nicht angekündigt.

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI und sein Konkurrent Anthropic mit dem Chatbot Claude bereiten beide einen Börsengang vor. Beide Unternehmen haben vertrauliche Unterlagen bei den US-Aufsichtsbehörden eingereicht und streben Bewertungen von fast einer Billion Dollar an. Im Juni berichtete die Zeitung "New York Times", OpenAI tendiere dazu, seinen Börsengang auf das kommende Jahr zu verschieben. 

Anthropic-Chef Dario Amodei rief KI-Unternehmen am Samstag dazu auf, die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz zu drosseln. "Wir müssen das Tempo verlangsamen, mit dem wir die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessern", schrieb Amodei auf seiner persönlichen Website. "Der Fortschritt wird immer noch schnell erscheinen, und wir müssen die gewonnene Zeit sinnvoll nutzen", erklärte Amodei. Eine zu schnelle Entwicklung sei "leichtsinnig". Altman und Elon Musk, Eigentümer des KI-Unternehmens xAI, stimmten ihm zu. 

Wenige Tage zuvor hatten Warnungen des Forschers Jacob Coxon für Schlagzeilen gesorgt, der kürzlich seine Kündigung bei Anthropic eingereicht hatte. Zuvor hatte er auch bei OpenAI gearbeitet. "Keins der beiden Unternehmen handelt verantwortungsbewusst", erklärte der 27-Jährige. "Sie befinden sich im Wettrennen um eine sich selbst verbessernde Superintelligenz und setzen dabei unser Leben aufs Spiel."

Auf die Frage des Magazins "Fortune" nach dem Risiko einer Auslöschung der Menschheit sagte Altman in dem Interview: "Wir haben alle eine enorme Verantwortung und dürfen nicht zulassen, dass Egos oder Gewinnanreize oder anderes uns davon abhalten."

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