Finanzen

Dax rutscht am Mittag unter 25.000er-Marke - Hoffnung auf Exporte

  • dts - 9. Juli 2026, 12:33 Uhr
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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Der Dax hat am Donnerstag nach einem freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag seine anfänglichen Gewinne teilweise wieder abgebaut. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.950 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

An der Spitze der Kursliste rangierten Hochtief, Siemens Energy und Siemens. Abschläge gab es dagegen unter anderem bei den Papieren von Rheinmetall, der Deutschen Börse und der Telekom.

"Noch herrscht an den meisten Handelsplätzen und auch auf dem Frankfurter Börsenparkett relative Gelassenheit gegenüber der jüngsten Eskalation im Nahen Osten", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Die Anleger konzentrieren sich stattdessen auf die vermeintlichen Dauerläufer aus dem KI- und Halbleitersektor. Gesucht sind die Profiteure der enormen Investitionen in diesem Bereich. Zusätzlich stehen defensive Branchen wie Pharma und Finanzwerte im Fokus des Kaufinteresses."

"Ein weiterer Hoffnungsschimmer für die deutsche Wirtschaft kam heute in Form der Handelsbilanz. Bei den Exporten deutet sich eine Stabilisierung an, die direkt auf die zyklischen Auto- und Maschinenbauer sowie die Chemiebranche abstrahlt. Die negativen Effekte aus den steigenden Energiepreisen werden so kurzfristig überlagert. Mittel- bis langfristig allerdings muss die Frage nach einer Erfüllung der Hoffnung auf eine nachhaltige Konjunkturerholung in Deutschland von den geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten beantwortet werden", so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1428 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8750 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.105 US-Dollar gezahlt (+0,7 Prozent). Das entspricht einem Preis von 115,48 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 78,26 US-Dollar, das waren 24 Cent oder 0,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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