Beim Zusammenstoß von zwei Zügen im Süden Spaniens ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen. Dies teilte das spanische Innenministerium der Nachrichtenagentur AFP am Montag mit. In einer vorherigen Bilanz war die Zahl der Opfer mit 21 angegeben worden, zudem hieß es, mindestens 73 weitere Menschen seien verletzt worden. Am Sonntagabend waren zwei Hochgeschwindigkeitszüge mit Hunderten von Passagieren an Bord in der Provinz Córdoba kollidiert, nachdem zuvor einer von beiden entgleist war.
Der Zug des Betreibers Iryo, der von der andalusischen Stadt Málaga nach Madrid unterwegs war, entgleiste der spanischen Bahngesellschaft Adif zufolge nahe der Stadt Adamuz in Córdoba. Der Zug geriet auf das andere Gleis, wo er mit einem Zug des Betreibers Renfe zusammenstieß, der daraufhin ebenfalls entgleiste.
Der oberste Notfallbeauftragte von Andalusien, Antonio Sanz, kündigte nach dem Unglück bei einer Pressekonferenz eine "sehr komplizierte Nacht" an. Der Hochgeschwindigkeitszugverkehr zwischen Madrid und der Region Andalusien wurde unterbrochen. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez sprach von einer "Nacht des tiefen Schmerzes".
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Zugunglück in Spanien: Zahl der Toten auf 39 gestiegen
- AFP - 19. Januar 2026, 08:01 Uhr
Beim Zusammenstoß von zwei Zügen im Süden Spaniens ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen. Dies teilte das spanische Innenministerium der Nachrichtenagentur AFP am Montag mit.
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