Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Vorsitzenden der Jungen Union und der Jungsozialisten sprechen sich dafür aus, Schlupflöcher bei der Erbschaftssteuer zu schließen.
"Ich bin offen dafür, dass wir bei der Erbschaftsteuer die Strukturen überprüfen und Schlupflöcher schließen", sagte JU-Chef Johannes Winkel dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Man kann keinem Bürger vermitteln, dass Menschen mit geringerem Erbe von der Steuer direkt betroffen sind und Menschen, die sehr vermögend sind, sich mithilfe gesellschaftsrechtlicher Konstrukte davon lösen können", ergänzte Winkel. Die Besteuerung von Vermögen dürfe nicht davon abhängen, "ob man sich die Beratung einer Großkanzlei leisten kann", fügte Winkel hinzu.
Juso-Chef Philipp Türmer kritisierte: "Dieses Land verliert jedes Jahr Hunderte Milliarden Euro an Steuerhinterziehung und legale Steuertricks. Etliche Milliarden verliert der Fiskus beispielsweise, weil die Erbschaftsteuer große Ausnahmen vorsieht."
Finanzen
JU und Jusos: Schlupflöcher bei der Erbschaftssteuer schließen
- dts - 4. September 2025, 06:33 Uhr
.
Weitere Meldungen
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesbank hat den digitalen Euro gegen Kritik verteidigt und eine baldige politische Entscheidung in Aussicht gestellt. "Politisch
MehrFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Die privaten Banken in Deutschland sagen für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent voraus, 0,4 Prozentpunkte weniger
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Steuereinnahmen in Deutschland sind im Februar 2026 gestiegen. Wie das Bundesfinanzministerium in seinem am Freitagmorgen veröffentlichten
MehrTop Meldungen
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran ein Ultimatum von 48 Stunden für die Öffnung der Straße von Hormus gestellt und andernfalls mit einer Zerstörung der Energieanlagen des
MehrWolfsburg (dts Nachrichtenagentur) - Nach den Autogipfeln im Kanzleramt erhöht Volkswagen-Chef Oliver Blume den Druck auf die Politik. In der "Bild am Sonntag" fordert er von der
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Helena Melnikov, hat vor erheblichen wirtschaftlichen Folgen des
Mehr














