Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksij Makejew, warnt deutsche Gemeinden davor, mit russischen Vertretern an die Kapitulation der Wehrmacht vor 80 Jahren zu erinnern.
"Den Russen geht es nicht um das Gedenken an die Toten, in Ostdeutschland geht es den Russen um imperialistische Phantomschmerzen", so der Spitzendiplomat zum "Spiegel".
Makejew verwies auf den andauernden Krieg gegen sein Land. Russland bombardiere ukrainische Städte, foltere Zivilisten in den besetzten Gebieten, deportiere ukrainische Kinder, töte ukrainische Holocaustüberlebende und nenne das "die Befreiung von den Nazis". Dies sei "die perfideste und schlimmste Relativierung, um die neuen Kriegsverbrechen zu rechtfertigen". Mit dem Angriffskrieg gegen sein Land hätten "die Russen den Beitrag auch ihrer eigenen Vorfahren zum Sieg über den Nationalsozialismus mit Füßen getreten".
Das Auswärtige Amt riet jüngst davon ab, russische und weißrussische Vertreter an Gedenkveranstaltungen zum 8. Mai teilnehmen zu lassen. Damit solle verhindert werden, dass Moskau Veranstaltungen instrumentalisiere und "mit seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine missbräuchlich in Verbindung bringen" könnte.
Lifestyle
Weltkriegsende: Ukraine warnt vor Feiern mit russischen Vertretern
- dts - 25. April 2025, 11:12 Uhr
.
Weitere Meldungen
Nach der mutmaßlichen Tötung eines zwölfjährigen Jungen in Rennes mit einem um den Hals gewickelten Handtuch hat die Polizei in Frankreich einen 16-Jährigen festgenommen. Die
MehrDer ADAC warnt vor Stau und dichtem Verkehr am letzten Maiwochenende. Vor allem in Richtung beliebter Urlaubsgebiete erwartet der Automobilklub Verkehrsbehinderungen, wie er am
MehrGenf (dts Nachrichtenagentur) - Nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo sind mittlerweile über 900 Verdachtsfälle identifiziert worden. Darunter seien
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese fordert Familienministerin Karin Prien (CDU) auf, in ihrem Etat möglichst woanders zu kürzen als
MehrTrotz eines leichten Umsatzplus zum Jahresbeginn hält der Stellenabbau in der deutschen Industrie an. Zum Ende des ersten Quartals lag die Zahl der Beschäftigten in der
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die frühere Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat vor möglichen Kürzungen beim Elterngeld gewarnt. "Aktuell haben wir die
Mehr














