Deutschlands Autokäufer wollen dem Verbrenner treu bleiben. Bei einer Umfrage des Beratungsunternehmens Deloitte gaben 53 Prozent an, als nächstes Auto einen Benziner oder Diesel kaufen zu wollen. Das sind acht Prozentpunkte mehr als im vergangenen Jahr. Der Anteil der geplanten E-Autokäufe stieg im gleichen Zeitraum lediglich um einen Punkt auf 14 Prozent. Die wichtigsten Gründe für die Skepsis sind der Umfrage zufolge Sorgen um eine geringe Reichweite sowie der hohe Preis. Auch eine fehlende Ladeinfrastruktur wird genannt.
Neben Verbrenner und E-Auto spielen auch andere Antriebe eine Rolle: Ein Plug-in- und Hybridfahrzeug käme unverändert für rund ein Fünftel der Menschen in Frage. Die übrigen Befragten würden sich für eine andere Antriebstechnik entscheiden oder waren unentschlossen.
Noch mehr E-Auto-Skepsis herrscht in Japan, wo sich nur 3 Prozent der Befragten für ein E-Auto entscheiden würden. 35 Prozent wollen einen klassischen Hybrid ohne Stecker – ebenfalls ein Höchstwert im internationalen Vergleich. Die größte Offenheit gegenüber dem E-Auto herrscht in China, wo 27 Prozent der Befragten eine Kaufabsicht äußerten. Den stärksten Zuspruch erhalten jedoch auch dort Verbrenner mit 38 Prozent.
Motor
Auto-Kaufpläne - Deutsche E-Auto-Skepsis gewachsen
- Holger Holzer/SP-X - 17. Januar 2025, 10:19 Uhr
Gut die Hälfte der Deutschen will als nächstes Auto einen klassischen Verbrenner. Für ein reines E-Auto interessiert sich nur eine Minderheit.
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