In Hamburg wird am Dienstag (09.30 Uhr) der Prozess um die Sprengung der Nord-Stream-Gaspipelines fortgesetzt. Das Gericht könnte über den Antrag der Verteidigung entscheiden, das Verfahren wegen eines gravierenden rechtsstaatlichen Verfahrenshindernisses einzustellen. Zunächst soll laut Gerichtsangaben aber nochmals der Vertreter der Bundesanwaltschaft die Gelegenheit erhalten, auf den Antrag der Verteidigung zu reagieren.
Vor dem Hamburger Oberlandesgericht ist ein ehemaliger Offizier der ukrainischen Streitkräfte unter anderem wegen eines Kriegsverbrechens angeklagt. Er soll die Sprengung mitgeplant und zum Sabotageteam gehört haben. Die Nord-Stream-Pipelines dienten dem Transport russischen Erdgases nach Deutschland. Sie waren einige Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im September 2022 gesprengt worden. Der Angeklagte war im vorigen Jahr in Italien gefasst worden.
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Hamburger Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines wird fortgesetzt
- AFP - 27. Oktober 2026, 04:05 Uhr
In Hamburg wird am Dienstag der Prozess um die Sprengung der Nord-Stream-Gaspipelines fortgesetzt. Das Gericht könnte über den Antrag der Verteidigung entscheiden, das Verfahren wegen eines rechtstaatlichen Verfahrenshindernisses einzustellen.
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