Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Grünen kritisieren die Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zum Erhalt der Raffinerien in Deutschland als Verlängerung fossiler Geschäftsmodelle.
Die Raffineriestrategie von Reiche wirke wie der Versuch, eine "Laufzeitverlängerung für Öl" hinzubekommen, sagte der energiepolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Michael Kellner, der "Rheinischen Post".
Raffinerien brauchten Unterstützung für neue grüne Geschäftsfelder, nicht bei der Verlängerung des klima- und naturzerstörenden Ölverbrauchs, so der Grünen-Politiker. Dieser sinke glücklicherweise in Deutschland, und dieser Prozess müsse beschleunigt weitergehen. Nur das schaffe "größere Unabhängigkeit von Trump, Putin und Co.", so Kellner weiter.
Reiche hatte an diesem Freitag den Prozess zur Erarbeitung einer Raffineriestrategie gestartet, mit der die elf bestehenden Raffinerien in Deutschland langfristig gesichert werden sollen.
Wirtschaft
Grüne kritisieren Reiches Raffineriestrategie
- dts - 23. Oktober 2026, 13:37 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Nina Scheer, hat davor gewarnt, mit der geplanten Raffineriestrategie die
MehrDie Bundesregierung will die Raffinerie-Standorte in Deutschland langfristig sichern und den Umbau zur Produktion von klimafreundlicheren Energieträgern vorantreiben. "Unser Ziel
MehrBrüssel (dts Nachrichtenagentur) - Die Stahlpreise in Europa sind seit Beginn des neuen Zollregimes gestiegen. Um die kriselnde Schwerindustrie zu schützen, erlaubt die EU seit
MehrTop Meldungen
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat sich mit selbst vorgenommenen Reparaturen am Haus befasst. Am Freitag verhandelte er darüber, ob Verkäufer den Käufern vor dem
MehrVor einem Gespräch mit dem Volkswagen-Management hat die Gewerkschaft IG Metall dem Autobauer mit Streiks gedroht, sollte diese die Kündigung von Tarifverträgen nicht
MehrDie Unternehmen im Bauhauptgewerbe haben im August einen massiven Auftragszuwachs verbucht. Im Vergleich zum Vormonat nahmen die Aufträge um 23 Prozent zu, wie das Statistische
Mehr














