Meghan Markle, Ehefrau des britischen Prinzen Harry, hat erschüttert auf Kinderpornografie-Vorwürfe gegen ihren Vater reagiert. In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung äußerte sich die 45-jährige frühere US-Schauspielerin "zutiefst verstört" über die Vorwürfe, über die britische Medien zuvor berichtet hatten. Ihre Gedanken seien "bei allen Kindern, denen möglicherweise Leid angetan wurde" und sie hoffe, dass ihnen "vollständig Gerechtigkeit widerfahre".
Die Herzogin von Sussex äußerte zudem die Hoffnung, dass die Öffentlichkeit nun einsehe, warum sie ihrem Vater den Umgang mit ihren Kindern, dem heute siebenjährigen Archie und der fünfjährigen Lilibet, untersagt habe. Es wurde nun deutlich, dass "ungeachtet der Verzerrungen in bestimmten Medienberichten über die Jahre – jede Distanz zu meinem Vater und meine Entscheidung, ihm keinen Kontakt zu unseren Kindern zu erlauben, aus einem einzigen Grund erfolgte: um sie zu schützen".
Die britischen Zeitungen "The Sun", "Daily Mail" und "Telegraph" hatten am Freitag berichtet, im Besitz von Thomas Markle in seinem früheren Haus auf den Philippinen seien Bilder von Kindesmissbrauch gefunden worden. Laut "Sun" sagte Meghans Bruder Thomas Markle Jr., dass er diese Entdeckung gemacht habe.
Meghan räumte nun in ihrer Erklärung ein, dass sie 2018 einen Brief an die Metropolitan Police in London gesehen habe, der derartige Anschuldigungen enthalten habe. "Darin wurden beunruhigende und verstörende Anschuldigungen gegen meinen Vater erhoben, und man mir versichert, dass diese untersucht würden", erklärte Meghan. Sie hatte sich nach eigenen Angaben als Konsequenz von ihrem Vater abgewandt, um ihre Kinder zu schützen.
Ihr 82 Jahre alter Vater wies die Anschuldigungen in einem Interview mit der "Daily Mail" als einen "Haufen Lügen" zurück. "Das ist das Schlimmste, dessen man mich beschuldigen kann", sagte er demnach. Die Anschuldigungen hätten ihn schockiert und "verletzt".
Prinz Harry und Meghan waren Ende August nach sechsjähriger Abwesenheit mit ihren beiden Kindern Archie und Lilibet überraschend aus den USA nach Großbritannien zurückgekehrt. Das Paar hatte sich Anfang 2020 im Zuge eines Zerwürfnisses mit der königlichen Familie von seinen royalen Pflichten zurückgezogen.
Die vergangenen Jahre hatte die Familie in Meghans Heimat Kalifornien gelebt. Dort kam auch Tochter Lilibet 2021 zur Welt. Sohn Archie war 2019 noch in Großbritannien geboren worden. An der Hochzeit des Paars im Mai 2018 hatte Meghans Vater nicht teilgenommen und dies mit einer vorangegangenen Herz-OP begründet.
Brennpunkte
Bilder von Kindesmissbrauch: Meghan erschüttert über Vorwürfe gegen ihren Vater
- AFP - 23. Oktober 2026, 13:54 Uhr
Meghan Markle, Ehefrau des britischen Prinzen Harry, hat erschüttert auf Kinderpornografie-Vorwürfe gegen ihren Vater reagiert. In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung äußerte sich die 45-jährige frühere US-Schauspielerin 'zutiefst verstört'.
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