Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hält sich die Linke mit Blick auf ihre mögliche Rolle bei der anstehenden Regierungsbildung bedeckt. "Am Ende des Tages müssen das die Parteien entscheiden, die weitaus stärker sind als wir", sagte Spitzenkandidatin Eva von Angern am Montag in Berlin der dts Nachrichtenagentur.
Einen Ministerpräsidentenkandidaten Ulrich Sigmund von der AfD werde man selbstverständlich nicht unterstützen. "Es wird keine Stimme aus der Linken geben." Mit Blick auf die CDU werde man in den nächsten Tagen sehen, ob es ihr gelinge, "aufzustehen und weiterzugehen" oder ob sie sich "zerreißt". Auf Nachfrage, ob der amtierende Ministerpräsident Sven Schulze in der CDU noch der Ansprechpartner sei, sagte die Linken-Spitzenkandidatin lediglich, dass dies "eine spannende Frage" sei.
Die Linke selbst sehe momentan keinerlei Anlass, "irgendwelche Angebote zu machen oder irgendwelche Offensiven zu starten", so von Angern. "Uns geht es gerade darum, die Zivilgesellschaft zu schützen und diesen Auftrag wahrzunehmen."
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Linke hält CDU-Zukunft in Sachsen-Anhalt für unklar
- dts - 7. September 2026, 13:33 Uhr
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