Wirtschaft

Studie: E-Autos fahren ein Drittel günstiger als Verbrenner

  • AFP - 7. September 2026, 10:10 Uhr
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Das Fahren von Elektroautos zahlt sich für Verbraucher zunehmend aus
Bild: AFP

Elektroautos fahren im Vergleich zu Verbrennern laut einer Studie zunehmend kostengünstiger. 2025 war das Fahren eines E-Autos demnach 33 Prozent preiswerter als die Nutzung eines vergleichbaren Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor.

E-Autos fahren im Vergleich zu Verbrennern einer Studie zufolge zunehmend kostengünstiger. 2025 sei das Fahren eines batterielektrischen Autos im Schnitt 33 Prozent preiswerter als die Nutzung eines vergleichbaren Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor gewesen, teilte die Organisation International Council on Clean Transportation (ICCT) am Montag mit. Maßgeblich für diese Entwicklung sind demnach hohe Kraftstoffkosten bei gleichzeitig sinkenden Batteriepreisen.

"Diese Einsparungen sind kaum zu übersehen", erklärte ICCT-Forscherin Marie Rajon Bernard. "Wir gehen davon aus, dass die Verbreitung von batterieelektrischen Fahrzeugen in ganz Europa in den kommenden Jahren zunehmen wird, sofern die derzeitige Politik beibehalten wird", fügte sie hinzu. 

Die Einsparungen beziehen sich laut der Studie auf Elektroautos, deren Ladestrom aus einer Mischung aus privaten und öffentlichen Ladestationen stammt. Die Untersuchung ergab laut ICCT-Angaben auch, dass sich das Einsparpotenzial für Verbraucherinnen und Verbraucher zuletzt noch vergrößerte: Angesicht der durch den Iran-Krieg gestiegen Ölpreise seien die Energiekosten für Autos mit Verbrennungsmotor 2026 um zwölf bis 36 Prozent gestiegen, erklärte die Organisation. Die Kosten bei Elektroautos seien hingegen "weitgehend unverändert" geblieben.

Wie das ICCT weiter ausführte, sanken die Kaufpreise für E-Autos und die Batteriekosten in den vergangenen Jahren deutlich. Die realen Kaufpreise hätten sich zwischen 2020 und 2025 um 18 Prozent verringert, erklärte die Organisation. Parallel dazu sanken die Batteriekosten demnach um 35 Prozent.

ICCT-Europa-Chef Peter Mock hob diesbezüglich hervor, dass die Fahrzeugpreise "nicht so schnell gesunken sind wie die Batteriekosten". Dies deute darauf hin, "dass es in den kommenden Jahren noch Spielraum für weitere Preissenkungen bei Elektroautos gibt". Für die Hersteller der zuletzt unter wachsenden Konkurrenzdruck geratenen Autobranche sei dies ein "entscheidender Moment",  führte er aus. Statt eines Kursschwenks müssten die europäischen Autobauer "ihre Investitionen in die Elektrifizierung aufrechterhalten und ausbauen", mahnte er. "Der Wettbewerb auf diesem Markt wird sich verschärfen."

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