Weil er eine Frau beim Sex getötet hat, ist ein irischer Staatsbürger in Ungarn zu einer Haftstrafe von 14 Jahren verurteilt worden. Der Mann wurde vom Regionalgericht der Hauptstadt Budapest für schuldig befunden, im Herbst 2024 eine 31 Jahre alte Touristin aus den USA erwürgt zu haben, nachdem er sie zuvor in einem Nachtklub kennengelernt hatte.Â
Später versuchte er, den Mord zu vertuschen, indem er den Leichnam der Frau in einen Koffer packte und in ein Waldgebiet nahe des Plattensees brachte.
Dem Urteil vom Mittwoch zufolge lud der Mann sein späteres Opfer zum Sex in seine Wohnung ein. Dort fesselte er die Frau, verging sich an ihr und erwürgte sie. Anschließend reinigte er die Wohnung und steckte die Getötete in einen neu gekauften Koffer. Die Polizei war dem Mann auf die Spur gekommen, nachdem sie Überwachungsvideos aus mehreren Nachtclubs in Budapest überprüft hatte.Â
"Der Angeklagte hat nicht versucht, die Verstorbene wiederzubeleben oder Hilfe zu rufen", erklärte das Gericht. Vielmehr hätte er den Tod der Frau, einer Krankenpflegerin aus dem US-Bundesstaat Oregon, beabsichtigt.Â
Laut den Ermittlern hatte der Ire zuvor im Internet recherchiert, ob Schweine Leichen fressen, ob es am Plattensee Wildschweine gibt und wie zuverlässig die Polizei in Budapest arbeitet. Er wurde zwei Tage nach dem Mord in Budapest festgenommen und führte die Polizei zum Leichnam der US-Touristin. Der Mann behauptet, der Tod der Frau sei ein Unfall gewesen. Seine Verteidigung legte Berufung gegen das Urteil ein.
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Mord an US-Touristin in Budapest: Ire zu 14 Jahren Haft verurteilt
- AFP - 9. Juli 2026, 18:27 Uhr
Weil er eine Frau beim Sex getötet hat ist ein irischer Staatsbürger in Ungarn zu einer Haftstrafe von 14 Jahren verurteilt worden. Seine Verteidigung legte Berufung gegen das Urteil ein.
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