Der ADAC erwartet am kommenden Wochenende deutlich mehr Reiseverkehr und längere Staus auf den Autobahnen. Mit dem nun anstehenden Ferienbeginn in Niedersachsen, Bremen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen werde der Autoverkehr noch weiter zunehmen, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Zudem beginnen in mehreren europäischen Nachbarländern die Sommerferien. In Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland laufen die Ferien bereits.
Besonders voll dürfte es dem Autoklub zufolge am Freitagnachmittag auf den Autobahnen in Richtung Süden sowie auf den Strecken zur Nord- und Ostsee werden. Am Samstagvormittag sei bei schönem Wetter zusätzlich mit Verkehr durch Tagesausflügler zu rechnen. Deshalb seien Verzögerungen auf den Routen in die Alpen, die Mittelgebirge und zu den Seen zu erwarten.
Auch mehrere Großveranstaltungen könnten den Verkehr belasten. So findet am Norisring in Nürnberg ein Lauf der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) statt, weshalb dort von Freitag bis Sonntag mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen sei. Auch das Splash!-Festival nahe Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt steht an, ebenso wie eine Fahrradsternfahrt im Ruhrgebiet.Â
Darüber hinaus erwartet der ADAC auf den wichtigsten Urlaubsrouten im Ausland lange Staus. Betroffen seien in Österreich vor allem die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn sowie die Fernpassroute. Auf der Brennerautobahn komme es wegen Bauarbeiten an der Luegbrücke weiterhin zu Einschränkungen.Â
In der Schweiz gilt die Gotthardroute als größter Engpass, zudem werden die Autobahnen zwischen Bern, Zürich und Chur stark belastet sein, wie es weiter hieß. In Italien rechnet der ADAC vor allem auf der Brennerautobahn sowie auf den Zufahrten nach Mailand und Genua mit stockendem Verkehr.
Lifestyle
Ferien in weiteren Bundesländern: ADAC erwartet am Wochenende mehr Staus
- AFP - 29. Juni 2026, 12:32 Uhr
Der ADAC erwartet am kommenden Wochenende deutlich mehr Reiseverkehr und längere Staus auf den Autobahnen. Mit dem nun anstehenden Ferienbeginn in sechs Bundesländern werde der Reiseverkehr zunehmen, teilte der Automobilklub in München mit.
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