Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Präsidentin des Technischen Hilfswerks (THW), Sabine Lackner, hat angesichts des Klimawandels vor einer wachsenden Waldbrandgefahr gewarnt.
"Klimawandelbedingte Extremwettereignisse nehmen zu, also starke Dürren, starke Überschwemmungen", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben).
Durch den sich abschwächenden Jetstream blieben bestimmte Lagen stehen, so Lackner. Dadurch entstehe auch sehr schnell eine Waldbrandgefahr. Der Jetstream, der früher für einen mehr oder weniger regelmäßigen Wechsel der Wetterlagen sorgte, wird angetrieben durch die Temperaturunterschiede zwischen dem Äquator und den Polen. Da diese nachlassen, schwächt sich auch der Jetstream ab.
Lackner fügte hinzu, das THW komme bei Waldbränden verstärkt in den Einsatz. "Unsere Spezialität ist es, Schneisen zu schlagen, damit ein Feuer nicht weiter übergreifen kann, oder das Heranführen von Wasser über lange Strecken. Das hat zugenommen", sagte sie. "In den letzten Jahren waren wir bei jeder größeren Lage dabei."
Eine besondere Gefahr entstehe auf ehemaligen oder noch existierenden Truppenübungsplätzen. "Wo Munition gelagert wird, da nehmen die Gefahren zu", sagte die THW-Chefin. Man könne sich dem Brandherd nicht gut nähern, weil man nicht wisse, wo noch Munition lagere. Zudem entwickelten sich Schadstoffe. Das sei ein wachsendes Problem.
Brände hatte es in den letzten Jahren auf den ehemaligen Truppenübungsplätzen Jüterbog (Brandenburg) und Gohrischheide (Sachsen) sowie auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 in Meppen (Niedersachsen) gegeben.
Brennpunkte
THW warnt vor wachsender Waldbrandgefahr durch Klimawandel
- dts - 22. Mai 2026
.
Weitere Meldungen
Johannesburg (dts Nachrichtenagentur) - Bei einem Schusswaffenangriff in Johannesburg sind am späten Dienstagabend nach Angaben der Polizei mindestens zwölf Menschen ums Leben
MehrIn Sachsen-Anhalt ist ein sechsjähriges Kind mutmaßlich vom Lebensgefährten seiner Mutter tödlich verletzt worden. Es starb am Dienstag in einem Krankenhaus an den Folgen
MehrKabul (dts Nachrichtenagentur) - Die afghanische Taliban-Regierung hat Pakistan vorgeworfen, bei Luftangriffen auf die Grenzprovinzen Kunar, Chost und Paktika mindestens 13
MehrTop Meldungen
Halle (Saale) (dts Nachrichtenagentur) - Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hält es angesichts der jüngsten Eskalation zwischen dem Iran und Israel für
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) kritisiert den Vorstoß des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und von
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Grünen kritisieren die Äußerung von SPD-Chefin Bärbel Bas scharf, wonach eine Steuerreform mindestens eine Entlastung der Steuerzahler
Mehr














