Politik

Vor Besuch in China: Putin preist "stabilisierende" Rolle der bilateralen Beziehungen

  • AFP - 19. Mai 2026, 08:00 Uhr
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Putin bei einer Sitzung des Sicherheitsrats in Moskau
Bild: AFP

Vor seinem Besuch in China hat Russlands Präsident Wladimir Putin die 'stabilisierende' Rolle der bilateralen Beziehungen gepriesen. Diese hätten 'ein wahrhaft beispielloses Niveau' erreicht.

Vor seinem zweitägigen Besuch in China hat Russlands Präsident Wladimir Putin die "stabilisierende" Rolle der bilateralen Beziehungen gepriesen. "Die enge strategische Partnerschaft zwischen Russland und China spielt weltweit eine bedeutende, stabilisierende Rolle", sagte Putin in einer am Dienstag veröffentlichten Videobotschaft an die Menschen in China. "Ohne uns gegen irgendjemanden zu verbünden, streben wir nach Frieden und allgemeinem Wohlstand", fügte er hinzu - ohne auszuführen, auf welches Drittland er sich dabei bezog. 

Weiter sagte Putin in dem Video, die Beziehungen zwischen Moskau und Peking hätten "ein wahrhaft beispielloses Niveau" erreicht. "Der Handel zwischen Russland und China wächst weiter."

Putin wird am Dienstag zu einem zweitägigen Besuch in China erwartet. Bei einem Treffen mit dem Chinas Staatschef Xi Jinping will sich Putin nach Kreml-Angaben über "wichtige internationale und regionale Fragen" austauschen. Nach Angaben Moskaus plant Putin auch ein Treffen mit Chinas Regierungschef Li Qiang, bei dem die wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit im Fokus stehen soll. 

Putin besucht die Volksrepublik wenige Tage nach US-Präsident Donald Trump, der am Donnerstag und Freitag zu einem Gipfeltreffen mit Xi in Peking zusammengekommen war. 

China ist der weltweit größte Abnehmer russischer fossiler Brennstoffe und wurde für Moskau besonders nach den westlichen Sanktionen gegen russisches Öl und Gas zu einem zentralen Wirtschaftspartner. Peking ruft regelmäßig zu Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Kriegs auf, hat Russland aber nie für die im Februar 2022 begonnene Offensive im Nachbarland verurteilt. China weist zudem Vorwürfe zurück, Moskau Waffen oder Militärkomponenten für seine Rüstungsindustrie zu liefern.

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