Oakland (dts Nachrichtenagentur) - Elon Musk ist mit seiner Klage gegen die Führung von OpenAI gescheitert. Eine Jury in Oakland entschied am Montag, dass Musk zu lange gewartet hatte, um rechtliche Schritte einzuleiten, da die Verjährungsfrist bereits abgelaufen war. Richterin Yvonne Gonzalez Rogers bestätigte das Urteil der Jury.
Musk, der OpenAI mitbegründet und in den frühen Jahren 38 Millionen Dollar investiert haben soll, reichte im Februar 2024 Klage gegen den CEO Sam Altman, den Präsidenten Greg Brockman und OpenAI ein. Er warf ihnen vor, die Organisation durch die Einführung einer gewinnorientierten Struktur "gestohlen" zu haben. Microsoft wurde als Mitangeklagter benannt, da es durch seine Investitionen in OpenAI die Vorwürfe unterstützt haben soll. Musk hatte OpenAI 2018 verlassen und 2023 sein eigenes KI-Unternehmen xAI gegründet.
Der Fall drohte, die Pläne von OpenAI für einen möglichen Börsengang zu gefährden. Das Urteil der Jury stellt einen Sieg für OpenAI und seine Gründer Altman und Brockman dar. Die Jury hatte in beratender Funktion gedient, doch Richterin Gonzalez Rogers erklärte, dass ihre Entscheidung mit der der Jury übereinstimme. Sie sagte, es gebe eine "erhebliche Menge" an Beweisen, die das Urteil der Jury stützten.
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Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI
- dts - 18. Mai 2026, 20:01 Uhr
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