Die Bundesregierung hat zurückhaltend auf den Vorstoß von Kreml-Chef Wladimir Putin zu Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) als Vermittler reagiert. "Wir haben die Äußerungen zur Kenntnis genommen", verlautete am Sonntag aus Regierungskreisen. "Sie reihen sich ein in eine Serie von Scheinangeboten."
Die Äußerungen seien zudem Teil der bekannten hybriden Strategie Russlands. "Deutschland und Europa lassen sich dadurch aber nicht spalten." Die Verhandlungsoption sei "nicht glaubwürdig", weil Russland seine Bedingungen nicht geändert habe. "Ein erster Test der Glaubwürdigkeit wäre es, wenn Russland die Waffenruhe verlängert", hieß es weiter.
Der russische Präsident hatte zuvor bei den Bemühungen um ein Ende des Konflikts mit Europa rund um die Ukraine Schröder als seinen bevorzugten Vermittler genannt. Bei einer Pressekonferenz antwortete Putin am Samstag auf die Frage, wer sein favorisierter Kandidat für die Wiederaufnahme eines Dialogs mit Europa sei: "Persönlich bevorzuge ich den früheren Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Schröder."
Brennpunkte
Regierungskreise: Putins Vorstoß zu Schröder reiht sich ein in Scheinangebote
- AFP - 10. Mai 2026, 12:41 Uhr
Die Bundesregierung hat zurückhaltend auf den Vorstoß von Kreml-Chef Wladimir Putin zu Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) als Vermittler reagiert. Die Äußerungen 'reihen sich ein in eine Serie von Scheinangeboten', verlautete aus Regierungskreisen.
Weitere Meldungen
Berlin/Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) - Für den Fall einer Regierungsübernahme der AfD nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im Herbst rechnet der stellvertretende
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Politiker von Union, SPD und Grünen haben vor Sicherheitsrisiken durch chinesische Technik bei einer möglichen deutschen Drohnenabwehr über
MehrDer oberste iranische Führer Modschtaba Chamenei ist nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums am ersten Tag der Angriffe Israels und der USA auf den Iran Ende Februar
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Mehrere Ministerpräsidenten warnen den Bund vor einer Einkommensteuerreform zulasten der Länder. Das berichtet der "Tagesspiegel".
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der designierte FDP-Chef Wolfgang Kubicki fordert Kürzungen bei der sozialen Grundsicherung und einen drastischen Abbau staatlicher
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese fordert Familienministerin Karin Prien (CDU) auf, in ihrem Etat möglichst woanders zu kürzen als
Mehr














