Die bayerische Landeshauptstadt München soll offenbar Standort für ein großes Demokratieforschungszentrum werden. Der Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), Matthias Tschöp, habe das Projekt auf einer Veranstaltung des Burda-Konzerns angekündigt, berichtete das Nachrichtenmagazin "Focus" laut Mitteilung vom Mittwoch. Das Projekt entstehe aus der LMU heraus, unter anderem mit so bekannten Professoren wie Monika Schnitzer, der Vorsitzenden der Wirtschaftsweisen, und dem Soziologen Armin Nassehi.
Mit dem Demokratieforschungszentrum wolle die LMU einen "sichtbaren Ort der Begegnung schaffen" und ein "europäisches Signalprojekt", zitierte der "Focus" LMU-Präsident Tschöp. Es solle ein Ort werden, "an dem erforscht wird, wie Demokratien unter digitalem Stress funktionieren. Wie Desinformation wirkt. Wie Vertrauen entsteht. Wie Institutionen resilient werden. Und wie Freiheit, Öffentlichkeit und Verantwortung im 21. Jahrhundert neu zusammengedacht werden müssen".
Der Professor wird weiter mit den Worten zitiert, München habe "ein Zukunftspotenzial wie kaum ein anderer Standort in Europa — vielleicht weit darüber hinaus". In der bayerischen Metropole könne "ein europäisches Zukunftsmodell" geschaffen werden sowie ein "Gegenentwurf zu einem Silicon Valley".
Politik
München soll Standort für Demokratieforschungszentrum werden
- AFP - 6. Mai 2026, 19:50 Uhr
Die bayerische Landeshauptstadt München soll offenbar Standort für ein großes Demokratieforschungszentrum werden. Das Projekt soll nach einem 'Focus'-Bericht aus der Ludwig-Maximilians-Universität heraus entstehen.
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