München (dts Nachrichtenagentur) - Der Politikwissenschaftler Carlo Masala von der Universität der Bundeswehr in München sieht die Bundesregierung in der Pflicht, die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Angriffe auf die zivile Infrastruktur des Iran zu verurteilen, und erwartet für diesen Fall den endgültigen Bruch der Nato.
"Angriffe auf zivile Ziele sind letzten Endes Kriegsverbrechen", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgabe). Die wurden zwar auch von den USA schon begangen. "Aber sie haben diese Verbrechen nie angekündigt", so Masala.
"Wenn es dazu kommt, kann auch eine Bundesregierung mit ihrem `Wir sind jetzt mal ganz ruhig`-Kurs nicht einfach fortfahren. Sie müsste das vielmehr sehr eindeutig und klar verurteilen", erklärte er. "Und das bedeutet: Wir laufen auf den endgültigen Bruch der Nato zu."
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Iran-Krieg: Masala fürchtet endgültigen Bruch der Nato
- dts - 7. April 2026, 20:56 Uhr
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