Bei Kämpfen im Süden des Libanon ist erneut ein israelischer Soldat getötet worden. Die israelischen Streitkräfte gaben den Tod des 21-jährigen Oberfeldwebels am Samstag bekannt. Damit sind seit Beginn der Bodenoffensive gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im vergangenen Monat elf israelische Soldaten im Südlibanon getötet worden.
Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Damals feuerte die Hisbollah-Miliz als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei Raketen auf das Nachbarland ab. In der Folge griff Israel zahlreiche Ziele im Libanon an und schickte Bodentruppen über die Grenze.
Die israelische Armee griff am Samstag weiter Ziele im Süden des Libanon an. Bei einem Angriff auf das Dorf Habbusch wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums zwei kleine Mädchen getötet. 22 weitere Menschen seien verletzt worden.
Auch die Küstenstadt Tyros und deren Umgebung wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Israel bombardiert. Dabei sei eines der Krankenhäuser in Tyros beschädigt worden.
Bei den israelischen Angriffen auf Ziele im Libanon seit Beginn des Iran-Kriegs sind nach offiziellen libanesischen Angaben mehr als 1420 Menschen getötet worden, unter ihnen 126 Kinder. Mehr als eine Million Menschen sind in dem Land auf der Flucht.
Brennpunkte
Israelischer Soldat bei Gefecht im Süden des Libanon getötet
- AFP - 4. April 2026, 19:44 Uhr
Bei Kämpfen im Süden des Libanon ist erneut ein israelischer Soldat getötet worden. Derweil wurden bei einem Angriff auf ein Dorf nach libanesischen Angaben zwei kleine Mädchen getötet.
Weitere Meldungen
Hunderte Menschen haben in Tel Aviv gegen den Iran-Krieg demonstriert. Die Demonstranten versammelten sich am Samstagabend auf dem zentralen Habima-Platz der israelischen Stadt
MehrIm Irak haben zehntausende Anhänger des einflussreichen Schiitenführers Moktada Sadr gegen den US-israelischen Krieg gegen den Iran demonstriert. Die Menschen versammelten sich
MehrUS-Präsident Donald Trump hat am Samstag mit martialischen Worten darauf verwiesen, dass ein von ihm dem Iran gesetztes Ultimatum in 48 Stunden ablaufe. Zugleich drohte er
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland rechnet mit einer weiteren Eintrübung der Konjunktur. 63 Prozent erwarten in den kommenden sechs
MehrDie iranischen Ölexporte von der Ölinsel Charg haben nach offiziellen Angaben trotz des Iran-Kriegs zugenommen. "Nach meinen Besuchen und Treffen auf der Insel Charg muss ich
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, warnt Firmenchefs davor, sich der AfD anzunähern.
Mehr














