Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesnetzagentur sieht den Gaspreis-Anstieg mit Sorge. "Die Preissprünge nach Ausbruch des Krieges sind heftig", sagte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, der "Rheinischen Post" (Mittwoch). Die Großhandelspreise für Gas (Day-ahead-Markt) hätten sich "etwa verdoppelt".
Müller erklärte weiter: "Die weitere Entwicklung hängt von der Dauer des Krieges ab. Unsere Einschätzung der Versorgungssicherheit hat sich im Kern nicht geändert: Es gibt genügend Angebot auf den Märkten, allerdings zu steigenden Preisen."
Das erschwert die Auffüllung der Speicher: "Die Befüllung der Gasspeicher für den nächsten Winter wird herausfordernd", sagte Müller weiter und appelliert an die Gashändler. "Die Befüllung ist aber keine Aufgabe des Staates, sondern der Gashändler. Diese stehen auch in der Verantwortung gegenüber ihren privaten und industriellen Kunden." Aktuell liegt der Füllstand der Speicher in Deutschland bei 22 Prozent.
Wirtschaft
Bundesnetzagentur sieht Anstieg der Gaspreise mit Sorge
- dts - 18. März 2026
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat von staatlichen Maßnahmen für eine Spritpreissenkung abgeraten. "Von einem Tankrabatt sollte man
MehrDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Der Düsseldorfer Wettbewerbsexperte Justus Haucap warnt vor überzogenen Erwartungen an das neue Kraftstoffanpassungsgesetz zur Senkung der
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, räumt Fehler bei der Generalsanierung des Schienennetzes ein. "Es stimmt, dass wir
MehrTop Meldungen
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Der Commerzbank-Betriebsrat verschärft im Übernahmekampf mit Unicredit-Chef Andrea Orcel den Ton. "Es ist eine Schweinerei, dass Herr
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Kabinettsbeschluss für den Entwurf des sogenannten "Gebäudemodernisierungsgesetzes" (GMG), früher auch bekannt als "Heizungsgesetz",
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesregierung zeigt sich vor dem Europäischen Rat in der Frage möglicher Marktinterventionen zur Senkung der Energiepreise
Mehr














