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SPD will Parteizentrale verkleinern

  • dts - 16. März 2026, 15:21 Uhr
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SPD-Parteizentrale (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die SPD plant einen groß angelegten Umbau ihrer Parteizentrale, des Willy-Brandt-Hauses. Das bestätigte Generalsekretär Tim Klüssendorf dem "Spiegel". "Ziel ist es, eine moderne Arbeitsatmosphäre zu schaffen - mit viel Raum für Kreativität, Kommunikation und schlagkräftige Kampagnen", sagte er.

Im Zuge der Modernisierung will Klüssendorf den Flächenbedarf anpassen und die Räume neu zuschneiden. Man bündle die Mitarbeiter des Parteivorstandes auf der vierten, fünften und sechsten Etage des Hauses, erklärte er. Die dadurch freiwerdende dritte Etage soll vermietet werden, ähnlich wie die Etagen eins und zwei bereits heute. Auch aus dem benachbarten Paul-Singer-Haus, das sich ebenfalls im Besitz einer SPD-Gesellschaft befindet, will Klüssendorf die Mitarbeiter zurück in die Zentrale holen. Die Flächen dort sollen ebenfalls in die Vermietung gehen.

Es gehe ihm dabei nicht vordringlich ums Geldsparen, erklärte Klüssendorf. "Wir wollen mit dem Umbau eine moderne Arbeitsumgebung schaffen, die zu einer zeitgemäßen Organisation passt. Die Kosten stehen im Hintergrund." Im Gegenteil werde die parteieigene Vermietungsgesellschaft des Willy-Brandt-Hauses zunächst einen hohen Betrag investieren.

Noch in diesem Jahr soll der Umbau in der vierten Etage beginnen. Künftig sollen alle mit Kommunikation und Außendarstellung befassten Beschäftigten in dem Stockwerk zusammenarbeiten. Kurze Wege und schnelle Absprachen sind das Ziel. "Im vierten Stock schlägt künftig das Herz unserer Kampagne", sagte Klüssendorf. Danach sollen die Stockwerke fünf und sechs modernisiert werden, wo Leitungsebene, Organisationsentwicklung, Verwaltung und programmatische Arbeit ihren Sitz haben werden.

Klüssendorf räumte ein, dass es in Teilen der Belegschaft Vorbehalte gebe. "Viele jüngere Mitarbeiter wünschen sich eine moderne Arbeitsatmosphäre, bei anderen gibt es auch Sorgen", sagte er. Er nehme diese ernst und befinde sich mit Beschäftigten sowie Betriebsrat in produktiven Gesprächen. "Wir finden für unterschiedliche Bedürfnisse gute Lösungen", versprach der Generalsekretär.

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