Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Im Nahen Osten halten sich offenbar derzeit mehr Deutsche auf als bisher angenommen. Wie die "Rheinische Post" (Donnerstag) unter Berufung auf eine Analyse des Auswärtigen Amtes zur aktuellen Lage im Nahen und Mittleren Osten berichtet, hätten sich bereits circa 30.000 Reisende in die "Krisenvorsorgeliste ELEFAND" eingetragen. "Die tatsächliche Zahl deutscher Staatsangehöriger in der Region dürfte deutlich höher liegen", heißt es in dem Papier von Dienstagabend für den Auswärtigen Ausschuss des Bundestages.
Darin steht auch, dass Außenminister Johann Wadephul (CDU) sich "täglich" mit seinen Amtskollegen in der Region abstimme. Das Auswärtige Amt und die betroffenen Auslandsvertretungen würden zudem "rund um die Uhr" daran arbeiten, "deutsche Staatsangehörige in der Region zu unterstützen und in Sicherheit zu bringen".
An diesem Mittwoch sollte demnach in Maskat im Oman ein Sonderflug stattfinden, der zunächst vulnerable Personen wie Alte, Kranke, Schwangere oder Kinder nach Deutschland bringt. "Ein weiterer Flug ist für Donnerstag terminiert. Für die Folgetage sind Flüge in Planung, die Durchführung ist jedoch abhängig von der Lage", heißt es in dem Papier weiter.
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Deutlich mehr Deutsche im Nahen Osten als bisher angenommen
- dts - 4. März 2026, 13:00 Uhr
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