Politik

Mögliche Konkurrenten bei Wahl 2028: Vance sieht keinen Konflikt mit Rubio

  • AFP - 18. Februar 2026, 05:33 Uhr
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Vance (l.) und Rubio Anfang Februar in Washington
Bild: AFP

US-Vize Vance hat Vermutungen über Spannungen zwischen ihm und US-Außenminister Rubio angesichts eines möglichen Konkurrenzkampfes bei der Präsidentschaftswahl 2028 zurückgewiesen. Keiner der beiden hat bislang eine Kandidatur bekannt gegeben.

US-Vizepräsident JD Vance hat Vermutungen über Spannungen zwischen ihm und US-Außenminister Marco Rubio vor dem Hintergrund eines möglichen Konkurrenzkampfes bei der Präsidentschaftswahl 2028 zurückgewiesen. "Ich finde es so interessant, dass die Medien einen Konflikt herbeischreiben wollen, wo es einfach keinen gibt", sagte Vance am Dienstag dem US-Sender Fox News. Weder Vance noch Rubio haben eine Kandidatur bekannt gegeben, beide werden von US-Medien jedoch als Favoriten gehandelt.

Er habe die US-Wähler um das Amt gebeten, das er derzeit innehabe, erklärte Vance. Zunächst wolle er als Vizepräsident die bestmögliche Arbeit leisten. "Über den nächsten Job machen wir uns irgendwann in der Zukunft Gedanken", sagte Vance Fox News.

Die Präsidentschaftswahl 2028 liegt zwar noch mehr als zwei Jahre entfernt, Wahlkämpfe ums Weiße Haus werden jedoch oft lange vor dem Urnengang gestartet. US-Präsident Donald Trump hatte am Montag erklärt, er müsse sich "keine Sorgen machen", wer ihn ersetzen würde. Sowohl Vance als auch Rubio seien "fantastisch". Rubio hatte im Dezember dem Magazin "Vanity Fair" gesagt, wenn Vance für das Präsidentenamt kandidiere, "wird er unser Kandidat sein, und ich werde einer der Ersten sein, die ihn unterstützen."

Vance hatte zuletzt kaum einen Hehl daraus gemacht, dass er sich für einen Topkandidaten bei der Präsidentschaftswahl 2028 hält. Auch Trump hatte ihn in der Vergangenheit den "wahrscheinlichsten" Nachfolger im Maga-Lager (Make America great again - Macht Amerika wieder großartig) genannt. Womöglich findet Trump aber auch einen juristischen Kniff, um ein drittes Mal anzutreten. Das verbietet ihm zwar die US-Verfassung, aber er würde es nach eigenen Worten "gerne tun".

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