Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, (CDU), zweifelt am Erfolg eines pauschalen Social-Media-Verbots. "Wir brauchen ein evidenzbasiertes Gesamtpaket: mehr Medienkompetenz, verbindliche Altersregeln, klare Verantwortung der Plattformen und Schutzmechanismen gegen suchtfördernde Designs", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete dem Focus. "Ein pauschales Social-Media-Verbot allein wird das Problem aber nicht lösen."
Der Virologe warnt vor den negativen Konsequenzen von sozialen Netzwerken. "Studien zeigen, dass bereits jedes vierte Kind ein problematisches oder riskantes Mediennutzungsverhalten entwickelt. Das liegt nicht nur am individuellen Umgang, sondern auch an Plattformstrukturen", so Streeck.
Mit Blick auf das SPD-Konzept für ein Social-Media-Verbot bis zum Alter von 14 Jahren sagte er weiter: "Deshalb unterstütze ich parteiübergreifend jede Initiative, die den Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum stärkt - auch die aktuelle Debatte."
Technologie
Streeck bei Social-Media-Verbot skeptisch
- dts - 18. Februar 2026, 07:59 Uhr
.
Weitere Meldungen
Hamburg (dts Nachrichtenagentur) - In der Debatte um Social-Media-Verbote für Minderjährige hat sich der Chaos Computer Club gegen eine Altersgrenze für die Nutzung von
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef spricht sich gegen den Vorschlag von Teilen der SPD und der CDU aus, den Social-Media-Zugang für
MehrNeubiberg (dts Nachrichtenagentur) - Der Chiphersteller Infineon erwartet einen kräftigen Umsatzschub durch humanoide Roboter. "Das könnte ein Wachstumsfeld werden, wie es heute
MehrTop Meldungen
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Im Jahr 2025 ist in Deutschland der Bau von 238.500 Wohnungen genehmigt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch nach
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Das Problem, Fachkräfte zu finden, hat sich für Unternehmen in Deutschland zuletzt etwas entspannt. Das geht aus der jüngsten
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Arbeitgeber verlieren die Geduld mit der schwarz-roten Bundesregierung und fordern Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf, zügig ein
Mehr














