Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Zur besseren Steuerung der Patientenversorgung will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ein Primärversorgungssystem einführen. "Wir müssen die vorhandene Zeit der Ärzte besser nutzen. Dazu braucht es mehr Steuerung im System", sagte sie dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe).
Zur Durchsetzung schließt Warken auch finanzielle Steuerungsinstrumente nicht aus. "Dennoch brauchen wir wahrscheinlich ein Steuerungselement, wenn sich Patienten nicht an den vorgegebenen Weg halten wollen: etwa eine Gebühr, wenn Patienten ohne Überweisung in die Praxis kommen, oder einen Bonus, wenn sie es tun", sagte sie.
Einen Gesetzentwurf will das Ministerium noch in diesem Jahr vorlegen. "Wir erarbeiten das Konzept für ein Primärversorgungssystem derzeit mit Akteuren aus dem Gesundheitssystem und werden im Sommer einen Entwurf vorlegen", sagte Warken. Für Patienten soll sich die Reform gemeinsam mit der Digitalisierungsstrategie schrittweise bemerkbar machen. "Dann kann man das System nach und nach umstellen - 2028 wird es für Patienten zu den ersten spürbaren Veränderungen kommen."
Finanzen
Gesundheitsministerin erwägt Gebühr für Patienten ohne Überweisung
- dts - 11. Februar 2026, 13:00 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die SPD-Bundestagsfraktion stellt sich entschieden gegen den Übernahmeversuch von Unicredit bei der Commerzbank. "Die Commerzbank ist eine
MehrMailand/Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Die italienische Großbank Unicredit hat ein freiwilliges öffentliches Tauschangebot für alle Aktien der Commerzbank
MehrBundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat sich kurz vor der Anhörung im Bundestag offen für Änderungen am Gesetz zur Reform der privaten Altersvorsorge gezeigt. "Wir wollen
MehrTop Meldungen
Die Gewerkschaft Verdi ruft für Donnerstag in mehreren Bundesländern Beschäftigte in kommunalen Nahverkehrsunternehmen zum Streik auf. Betroffen sind Bayern, das Saarland,
MehrBundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) lehnt einen Preisdeckel als Reaktion auf steigenden Gas- und Spritpreise ab. Staatliche Eingriffe in den Gas- oder Strommarkt
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für den kommenden Donnerstag zu Streiks im kommunalen Nahverkehr in mehreren Bundesländern
Mehr














