Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Die Europäische Zentralbank (EZB) fordert offenbar eine dauerhafte gemeinsame Schuldenaufnahme in Form von Eurobonds.
In einem Schreiben an die EU-Spitzen und die Staats- und Regierungschefs für die EU-Klausur zur Wettbewerbsfähigkeit an diesem Donnerstag, über welches das "Handelsblatt" berichtet, spricht sich die Euro-Notenbank dafür aus, dass EU-Kommission und EU-Staaten ein "Safe Asset" auflegen, also eine besonders ausfallsichere Form der Anleihe, die "das Angebot an hochwertigen Sicherheiten verbessert und gleichzeitig angemessene Anreize für eine umsichtige Finanzpolitik bewahrt".
Die Forderung ist Teil einer "Checkliste", in der die EZB umfassende, weitreichende Reformvorschläge formuliert. Der als "vertraulich" gekennzeichnete Forderungskatalog ist mit den Worten "Zeit zum Handeln" überschrieben. Neben Eurobonds macht sich die EZB für eine EU-weite Einlagensicherung stark. Zudem spricht sie sich dafür aus, dass sämtliche Bürger der EU ein "Spar- und Anlagekonto mit Schwerpunkt auf Altersvorsorge" erhalten.
Wirtschaft
Bericht: EZB fordert Eurobonds und Vorsorgedepot für alle
- dts - 11. Februar 2026, 15:04 Uhr
.
Weitere Meldungen
Antwerpen (dts Nachrichtenagentur) - Im Vorfeld des außerplanmäßigen Europäischen Rates am Donnerstag hat ein Zusammenschluss von über 1.300 Unternehmen, Verbänden und
MehrPositive Signale vom Arbeitsmarkt in den USA, aber keine Trendwende: Im Januar seien 130.000 Jobs neu geschaffen worden, teilte das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington
MehrLudwigshafen am Rhein (dts Nachrichtenagentur) - BASF-Chef Markus Kamieth fordert als Präsident des europäischen Chemieverband Cefic schnelle Entlastungen für die Industrie.
MehrTop Meldungen
Washington (dts Nachrichtenagentur) - Die Arbeitslosenquote in den USA ist im Januar leicht auf 4,3 Prozent gesunken. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in
MehrAntwerpen (dts Nachrichtenagentur) - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert mehr Tempo in Europa, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. "Wir müssen schneller
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Zur besseren Steuerung der Patientenversorgung will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ein Primärversorgungssystem einführen. "Wir
Mehr














