Brennpunkte

Rettungskräfte: Ein Toter und vier Schwerverletzte bei erneutem Zugunglück in Spanien

  • AFP - 21. Januar 2026, 02:55 Uhr
Bild vergrößern: Rettungskräfte: Ein Toter und vier Schwerverletzte bei erneutem Zugunglück in Spanien
Der Schauplatz des Zugunglücks nahe Barcelona
Bild: AFP

Knapp drei Tage nach dem schweren Zugunglück im Süden Spaniens mit mindestens 42 Todesopfern ist es in dem Land erneut zu einem Unfall im Bahnverkehr gekommen. Dabei wurde ein Mensch getötet, vier weitere wurden schwer verletzt.

Knapp drei Tage nach dem schweren Zugunglück im Süden Spaniens mit mindestens 42 Todesopfern ist es in dem Land erneut zu einem tödlichen Unfall im Bahnverkehr gekommen. Bei dem Zusammenstoß eines Nahverkehrszuges mit einer eingestürzten Mauer seien ein Mensch getötet und vier weitere schwer verletzt worden, erklärte der Sprecher der Feuerwehr der nordöstlichen Region Katalonien, Claudi Gallardo, am Dienstagabend. Der Unfall ereignete sich etwa 40 Kilometer westlich von Barcelona.

Nach Angaben des Betreibers der katalanischen Nahverkehrszüge, Rodalies de Catalunya, handelt es sich bei dem Todesopfer um einen Mitarbeiter des Unternehmens.

Eine Stützmauer war dem spanischen Zivilschutz zufolge auf die Gleise nahe dem Ort Gelida gestürzt und hatte damit den Unfall verursacht. Die Mauer war in Folge eines Sturms eingestürzt, wie die spanische Bahngesellschaft Adif mitteilte. Der Betrieb der katalanischen Nahverkehrszüge sei in Folge des Unfalls zunächst unterbrochen.

Die katalanischen Rettungsdienste erklärten, 37 Verletzte, die meisten von ihnen mit leichten Verletzungen, versorgt zu haben. Dafür seien 20 Krankenwagen im Einsatz gewesen. Am stärksten betroffen waren die Passagiere in dem ersten Waggon. Die Feuerwehr erklärte, ein Passagier habe aus dem Zug befreit werden müssen.

Die Rettungskräfte setzten in der Dunkelheit Taschenlampen ein, um die Trümmer des entgleisten Bahnwagens zu untersuchen, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Demnach hatte der Aufprall den Waggon in eine Masse zusammengepressten Metalls verwandelt.

Am Sonntag war ein Hochgeschwindigkeitszug nahe dem Ort Adamuz im Süden Spaniens entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug zusammengestoßen, der ebenfalls entgleiste. Dabei starben nach Behördenangaben mindestens 42 Menschen, 37 Verletzte befinden sich derzeit noch im Krankenhaus. Das Unglück ereignete sich auf gerader Strecke, die Ursache ist bislang unklar.

Weitere Meldungen

Fed-Vorständin Cook: Oberstes US-Gericht befasst sich mit Rauswurf durch Trump

Der Oberste Gerichtshof der USA befasst sich am Mittwoch mit dem Fall der Zentralbank-Vorständin Lisa Cook, deren Entlassung US-Präsident Donald Trump betreibt. Der Supreme

Mehr
Kämpfe gegen Kurden: Linke fordert Abschiebestopp nach Syrien

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Linken-Chefin Ines Schwerdtner hat angesichts des Vorrückens syrischer Regierungstruppen in die Kurden-Gebiete eine Aussetzung der Rückführung

Mehr
Urteile-Auswertung: Frauen werden am häufigsten zu Hause ermordet

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) - Wenn Männer ihre Ehefrau, Partnerin oder Ex-Partnerin töten, tun sie dies besonders oft mit einem Messer und dort, wo die Frauen leben. Zu

Mehr

Top Meldungen

Telefonische Krankschreibung: SPD warnt vor Generalverdacht

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christos Pantazis, hat die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung gegen

Mehr
Hausärzte warnen vor Abschaffung der telefonischen Krankschreibung

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In der Debatte um die Höhe des Krankenstandes in Deutschland haben die Hausärzte die schwarz-rote Koalition davor gewarnt, die Krankschreibung

Mehr
Grönland: EU-Grüne fordern "Finanz-Bazooka" gegen Trump

Straßburg (dts Nachrichtenagentur) - Nachdem der Dänische Pensionsfonds aus Protest gegen den Grönland-Streit seine US-Staatsanleihen verkauft, fordert der

Mehr