Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Im Grönland-Konflikt mit den USA zieht die Bundesregierung die Aktivierung des "Anti-Coercion Instruments" als "Ultima Ratio" in Betracht. Das geht aus einem internen Papier hervor, über das der "Spiegel" berichtet.
In dem Schreiben hat das Auswärtige Amt festgehalten, wie sich der deutsche Vertreter in Brüssel bei den Beratungen zur Grönland-Frage verhalten sollte. Am Sonntagabend kamen die Botschafter der EU-Staaten dort zu einer Sondersitzung zusammen.
Unter dem Punkt "deutsches Verhandlungsziel" heißt es: Wenn die USA ihre Drohung wahrmachten, "müssen wir uns auf einen Handelskonflikt vorbereiten". Angesichts der Drohungen von US-Präsident Donald Trump gelte es, standhaft zu bleiben. "Dazu gehört auch, dass wir über unsere handelspolitischen Instrumente nachdenken." Eine von drei genannten möglichen Maßnahmen: "die Anwendung der ersten Stufe unseres Anti-Coercion-Instruments als Ultima Ratio".
Einschränkend heißt es weiter: "Wir sollten unsere Reaktion sorgfältig kalibrieren, um unsere Bereitschaft und entschlossene Haltung zu zeigen, ohne unsererseits zu eskalieren." Die Aktivierung des Instruments wäre "ein sehr starkes politisches Signal".
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält sich bisher mit der Ankündigung von Gegenmaßnahmen zurück.
Wirtschaft
Grönland-Streit: Berlin erwägt Aktivierung der "Handels-Bazooka"
- dts - 20. Januar 2026, 17:55 Uhr
.
Weitere Meldungen
Mit einer Klimaklage gegen den Energiekonzern RWE und das Unternehmen Heidelberg Materials wollen Landwirte aus Pakistan vor dem Heidelberger Landgericht einen Anspruch auf
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Fahrgastverband Pro Bahn begrüßt die neuen Pläne der Deutschen Bahn für mehr Sicherheit und Sauberkeit in den Bahnhöfen. "Das ist ein
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts der Debatte um Sozialstaatsreformen hat der DGB eine eigene Rentenkommission angekündigt. "Eine starke gesetzliche Rente bleibt das
MehrTop Meldungen
Duisburg (dts Nachrichtenagentur) - Immer mehr Menschen arbeiten auch nach dem Renteneintritt weiter. Das zeigt der aktuelle Altersübergangs-Report des Instituts Arbeit und
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Mit Blick auf die wachsenden Sicherheitsrisiken durch vernetzte Autos fordert der Grünen-Fraktionsvize und stellvertretende Vorsitzende des
MehrMannheim (dts Nachrichtenagentur) - Im Januar 2026 haben sich die Erwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren über die wirtschaftliche Lage Deutschlands
Mehr














