Weil sie die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) finanziell unterstützt haben sollen, hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main Anklage gegen einen 37-Jährigen und eine 30-Jährige erhoben. Ihnen wird die Unterstützung einer ausländischen Terrororganisation vorgeworfen, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Zwischen August 2020 und Januar 2022 soll das Duo mehrfach Geld an den IS überwiesen haben.
Insgesamt geht es um eine Summe von 2350 Euro. Das Geld sei nach Syrien weitergeleitet worden, um dort unter anderem Witwen getöteter IS-Soldaten aus Gefangenenlagern freizukaufen. Mit den Überweisungen verstieß das Duo laut Generalstaatsanwaltschaft gegen das Außenwirtschaftsgesetz. Über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheidet das Oberlandesgericht Frankfurt.
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Duo soll IS-Miliz finanziell unterstützt haben - Anklage in Frankfurt am Main
- AFP - 20. Januar 2026, 11:15 Uhr
Weil sie die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) finanziell unterstützt haben sollen, hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main Anklage gegen einen 37-Jährigen und eine 30-Jährige erhoben.
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