Eine Vertraute von US-Präsident Donald Trump, Dina Powell McCormick, wird neue Spitzenmanagerin beim Facebook-Mutterkonzern Meta. Unternehmenschef Mark Zuckerberg teilte am Montag mit, es gebe einen neuen Präsidentenposten, der mit Powell McCormick besetzt werde. Die ehemalige Bankerin soll demnach zuständig für die Finanzierung der Künstlichen Intelligenz (KI) im Konzern sein - vor allem für den Bau von Rechenzentren.Â
Powell McCormick, in Ägypten geboren, war in der ersten Amtszeit Trumps stellvertretende Sicherheitsberaterin im Weißen Haus, zuständig vor allem für den Nahen Osten. Der US-Präsident gratulierte ihr zum neuen Job. Sie sei ein "fantastischer Mensch und sehr talentiert", schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social. Zuckerberg habe eine "exzellente Wahl" getroffen.  Â
Powell McCormick arbeitete mit Unterbrechungen insgesamt 16 Jahre bei der US-Investmentbank Goldman Sachs. Im Kongress arbeitete sie mit mehreren republikanischen Abgeordneten zusammen, auch für die Partei selbst war sie tätig. 2001 bis 2007 gehörte sie in unterschiedlichen Positionen zur Regierung von George W. Bush, vor allem im Außenministerium. Sie saß bereits im Verwaltungsrat von Meta. Â
Konzernchef Zuckerberg pries ihre Erfahrung "auf höchster Ebene der globalen Finanzwelt" sowie ihr Beziehungsnetz. Damit könne sie Meta bei der Bewältigung der nächsten Wachstumsphase unterstützen. Der Konzern, zu dem auch Instagram und Whatsapp gehören, investiert riesige Summen in KI. Im vergangenen Jahr waren es nach Angaben vom Oktober zwischen 70 und 72 Milliarden Dollar (knapp 62 Milliarden Euro). 2026 soll es ein "deutlich höherer" Betrag werden.Â
Wirtschaft
Trump-Vertraute wird neue Spitzenmanagerin bei Meta
- AFP - 12. Januar 2026, 18:19 Uhr
Eine Vertraute von US-Präsident Donald Trump, Dina Powell McCormick, wird neue Spitzenmanagerin beim Facebook-Mutterkonzern Meta. Unternehmenschef Mark Zuckerberg teilte am Montag mit, es gebe einen neuen Präsidentenposten für Powell McCormick.
Weitere Meldungen
US-Präsident Donald Trump hat Spanien wegen seiner fehlenden Unterstützung im Iran-Krieg und wegen niedriger Verteidigungsausgaben einen kompletten Handelsstopp
MehrNach tagelangem Ausharren sind erste Urlauber aus der Golfregion am Dienstag nach Hause zurückgekehrt. In Frankfurt am Main landete am Mittag ein erstes Flugzeug aus Dubai, ein
MehrLinken-Parteichefin Ines Schwerdtner hat sich angesichts der steigenden Preise für Öl und Gas wegen des Iran-Krieges für eine Übergewinnsteuer ausgesprochen. "Während
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die frühere Wirtschaftsweise Ulrike Malmendier fordert die EU mit Blick auf die Verteidigung auf, sich auf Eurobonds vorzubereiten. "Wir
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Sicherheitsexperte Peter Neumann warnt vor globalen Wirtschaftsfolgen, wenn nach der Sperrung der Straße von Hormus für den internationalen
MehrSchwerin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts der steigenden Energiepreise infolge des Iran-Kriegs fordert Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) die
Mehr














