Wegen eines die NS-Verbrechen verharmlosenden Posts auf Instagram ist ein 40-Jähriger in Berlin zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach ihn am Dienstag der Volksverhetzung schuldig, wie eine Sprecherin mitteilte.
Laut Anklage hatte der Mann am 29. Oktober 2023 öffentlich zugänglich den Text "Gaza = Ausschwitz 2023" veröffentlicht. Damit setzte er aus Sicht der Generalstaatsanwaltschaft das Schicksal der rund sechs Millionen unter der NS-Herrschaft ermordeten Jüdinnen und Juden sowie anderer verfolgter Gruppen mit der militärischen Reaktion Israels auf den Angriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 gleich.
Laut Generalstaatsanwaltschaft stand der Angeklagte zum Tatzeitpunkt unter Führungsaufsicht. Er war am 25. Januar 2013 vom Kammergericht Berlin wegen der Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrorvereinigung zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren verurteilt worden.
Laut damaligem Urteil war er Mitglieder der Gruppen Deutsche Taliban Mudschahedin und Al-Kaida. Er soll unter anderem in das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet gereist sein, um am gewaltsamen Dschihad teilzunehmen. Außerdem soll er nach Überzeugung des Strafsenats Al-Kaida-Unterstützer angeworben haben.
Brennpunkte
Berlin: Geldstrafe wegen Holocaust-Verharmlosung auf Instagram
- AFP - 6. Januar 2026, 17:31 Uhr
Wegen eines die NS-Verbrechen verharmlosenden Posts auf Instagram ist ein 40-Jähriger in Berlin zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach ihn der Volksverhetzung schuldig, wie eine Sprecherin mitteilte.
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