Die Deutsche Bahn startet mit der Weitergabe von Echtzeit-Daten zu Zugausfällen und Verspätungen. Das Unternehmen reagiert damit auf eine Vorgabe des Bundeskartellamts, das Mobilitätsplattformen den fortlaufenden und diskriminierungsfreien Zugang zu derartigen Informationen ermöglichen will.
Die Wettbewerbshüter hatten im Sommer 2023 befunden, dass die Deutsche Bahn ihre Marktmacht missbraucht. Die Geschäftsmodelle von Mobilitätsplattformen, die unter anderem Bahn-Tickets verkaufen, würden ohne die Weitergabe der Echtzeitdaten nicht ordentlich funktionieren. Die Bahn hat dagegen vor Gericht Beschwerde eingelegt, die in Teilen bereits abgelehnt wurde. In der Hauptsache läuft das Verfahren aber noch.
Bereits umgesetzt hat die DB die vom Bundeskartellamt geforderte Beendigung des Werbeverbots in Verträgen mit Mobilitätsplattformen. Diese dürfen seitdem ihren Kunden in der Regel Rabatte auf Fahrkarten gewähren. Zudem bezahlt die Bahn den Plattformen Provision für die Vermittlung von Fahrkarten und die Übernahme der Buchungs- und Zahlungsabwicklung.
Motor
Kartellamts-Vorgabe - Bahn gibt Verspätungsdaten weiter
- Holger Holzer/SP-X - 15. August 2024, 16:39 Uhr
Die Bahn hat Mobilitätsplattformen bislang wichtige Informationen vorenthalten. Das hat nun ein Ende.
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