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Fünf Tipps für einen stressfreien Urlaub

  • Andreas Reiners/wid - 10. Juli 2019, 11:31 Uhr
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wid Groß-Gerau - Wer entspannen will, sollte einige Tipps beherzigen. Pixabay/Free-Photos

Der Urlaub soll die schönste Zeit des Jahres sein. Im Idealfall soll es aber auch die erholsamste Zeit sein. Doch viele Arbeitnehmer sind auch dann erreichbar, wenn sie eigentlich abschalten sollten: 37 Prozent der Beschäftigten sind auch im Urlaub erreichbar. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gibt Tipps zum nachhaltigen und mitarbeiterfördernden Umgang mit dem Thema Erreichbarkeit.


Der Urlaub soll die schönste Zeit des Jahres sein. Im Idealfall soll es aber auch die erholsamste Zeit sein. Doch viele Arbeitnehmer sind auch dann erreichbar, wenn sie eigentlich abschalten sollten: 37 Prozent der Beschäftigten sind auch im Urlaub erreichbar. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gibt Tipps zum nachhaltigen und mitarbeiterfördernden Umgang mit dem Thema Erreichbarkeit.

"Rechtlich gesehen gibt es für Beschäftigte ohne hohe Führungsposition keine Verpflichtung dazu, im Urlaub für Arbeitsbelange erreichbar zu sein. Für eine optimale Regeneration ist es wichtig, Abstand zu den Anforderungen des Arbeitsalltages zu bekommen. Daher sollte man eine Erreichbarkeit für Arbeitsbelange im Urlaub möglichst vermeiden", erklärt Psychologe Eberhard Thörel vom Projekt ,,MASTER - Management ständiger Erreichbarkeit".

Fünf Vorschläge sollen sowohl Arbeitgebern, Arbeitnehmern als auch Selbstständigen helfen. Nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag:

Disconnect: Arbeit und Freizeit sollten Sie gedanklich und räumlich klar trennen. Heißt: Greifen Sie nicht ständig zu mobilen Dienstgeräten. Die Arbeit ins Schlafzimmer oder in die Küche zu verlagern, mag eine Zeit lang gemütlich sein. Doch auf Dauer leidet die Erholungsfähigkeit, auch im Urlaub.

Erwartungen klären: Führungskräfte und Beschäftigte sollten gegenseitig Erwartungen klären und gemeinsam eine Lösung finden, die Sie entlastet.

Absprachen treffen: Klar kommunizierte Regeln beugen Burnouts vor. Führungskräfte und Beschäftigte sollten sich an Absprachen halten. Versenden Sie zum Beispiel spätabends oder am Wochenende keine Mails.

Vertretungen organisieren: Sie sollten sich frühzeitig darum kümmern, dass wichtige Aufgaben während Ihrer Urlaubszeit von Kollegen erledigt werden. Kommunizieren Sie rechtzeitig Ihre Vertretung und stellen Sie eine Abwesenheitsnotiz ein.

Vorrausschauend planen: Fristen und Termine vorher prüfen, damit sie nicht verpasst werden. Wichtige Aufgaben sollten vor der Reise priorisiert werden. Planen Sie am besten ein paar Tage Puffer rund um den Urlaub.

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