Wirtschaft

Schnell und sauber: Das Fahrradgeschäft boomt

  • Redaktion - 18. Juni 2019
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@ KaiPilger (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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Sie sind sauber, sie sind leise und schonen die Umwelt: Fahrräder gehören zu den umweltfreundlichsten Fortbewegungsmitteln auf der Erde. Kein Wunder, dass die Zweiräder von der boomenden StartUp-Industrie für neue Auslieferungszweige ins Auge gefasst werden.

Parkplatzsuche? Entfällt. Kosten in der Erhaltung? Gering. Die Möglichkeiten der ausgelieferten Produkte? Vielfältig. In den deutschen Städten gehören Essenskuriere von Deliveroo oder Foodora sowie regionale Briefzusteller wie PIN schon seit Jahren zum klassischen Bild. Die einfache Idee der Auslieferung per Rader bringt jedoch auch die Fahrradindustrie in Schwung. Neue Modelle laufen vom Band und lassen die Optionen der zu transportierenden Waren wachsen.

Von kleinen Artikeln bis zu großen Waren

In erster Linie geht es den Herstellern natürlich um einen gesteigerten Beitrag zum Umweltschutz. Der Ausbau der Wirtschaft ist vielversprechend, die neuen Märkte gewinnträchtig, doch der Umwelt zu Liebe sollen nachhaltige und alternative Möglichkeiten etabliert werden. Ein perfekter Ausgangspunkt für Firmen, um die ökologischen Zweiräder auf ein neues Level zu heben. Vom Transport von Möbeln oder kleinen Küchen, die an jeder Straßenkreuzung aufgebaut werden, ist die Bandbreite schier unerschöpflich. Die Zukunft ist in jedem Fall mobil, aber umweltfreundlich unterwegs!

Das Bremer Unternehmen Rytle hat sich die bekannte Form der Briefzustellung als Basis für ihre Überlegung genommen. Was im kleinen Rahmen funktioniert, sollte auch für größere Auslieferungen möglich sein. Aber wie lassen sich Möbelstücke oder größere Pakete ausliefern, ohne einen passenden Transporter einzusetzen? Die Lösung lautet Movr. Das innovative Lastenfahrrad wird aus Leichtmetall hergestellt und kann mit wechselnden Containern bestückt werden. Als eine Art Anhänger wird dem Zusteller ermöglicht, auch große Lieferungen oder kleinere Möbelstücke zuzustellen.  
Die Erweiterung der kulinarischen Möglichkeiten hat sich derweil das Fairfoodbike zur Aufgabe gemacht. Ein Cargobike bildet die Basis, die montierte Küche inklusive Überdachung sorgt für die große Überraschung. Die Überlegung, kulinarische Genüsse mobil zu machen, ist sicherlich nicht neu. Doch anstatt auf große Verkaufswägen zu setzen oder sperrige Gulaschkanonen, macht das Rad seinem Namen alle Ehre. In Zeiten von frischen Produkten, veganer Ernährung und nachhaltiger Gedanken ist das Fairfoodbike das Resultat all dieser Faktoren. Auf Wochenmärkten, an Stränden oder Festivals ist die mobile Küche schnell aufgebaut und sorgt für Fast Food-Snacks auf gesunde Weise. Solarstrom ersetzt zudem den Stromverbrauch und macht das Bike zu einem hundertprozentigem Must-Have auf Events und Märkten.

Nachfrage nach Lieferdiensten hält an

Die Hersteller der innovativen und modernen Räder haben noch viel vor, um den Aufbau einer ökologischen Branche gänzlich zu vollziehen. Dank der steigenden Anzahl von Lieferdiensten scheint der Bedarf auch anzuhalten. Auf Vergleichsseiten, die Lieferdienste auflisten und bewerten, kommen täglich neue Anbieter hinzu, welche Nutzern den nötigen Überblick geben. Ein Vorgehen, welches auch für andere Lebensbereiche zur gängigen Methode geworden ist: Wechsler von Stromanbietern oder Kenner, die auf der Suche nach dem besten Echtgeld Casino sind, ziehen immer öfters Vergleichsportale zu Rate. Immer neue Anbieter machen die Auswahl für den User schwierig, der für Vergleichsseiten und Orientierungspunkte dankbar ist. Für das Food-Segment scheinen die Aussichten rosig: Laut der Verbrauchs- und Mediananalyse VuMa bestellen mehr als 19 Millionen Menschen mindestens einmal im Monat Essen bei Lieferdiensten. Tendenz steigend.

Welche Branchen die Lieferdienste in der Zukunft noch ansteuern, bleibt abzuwarten. Der nächste Entwicklungsschritt scheint jedoch bald schon abzuheben: Amazon testet bereits die Zustellung von Nahrungsmitteln per Drohne. Ob man als Kunde bald gar nicht mehr aus dem Haus gehen braucht, werden die nächsten Jahre zeigen.

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