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Mittelstand hält die Stimmung stabil

  • Andreas Reiners/wid - 8. November 2018, 14:58 Uhr
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wid Groß-Gerau - Beim Mittelstand ist die Stimmung weiterhin gut. pashminu / Pixabay

Der Mittelstand als Anker: Kleine und mittlere Unternehmen halten die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im Oktober auf stabilem Niveau. Das belegt das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandbarometer.

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Der Mittelstand als Anker: Kleine und mittlere Unternehmen halten die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im Oktober auf stabilem Niveau. Das belegt das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandbarometer. Während das Geschäftsklima der Großunternehmen nach unten rauscht, hält sich die Stimmung der kleinen und mittleren Unternehmen auf einem hohen Niveau von 18,0 Saldenpunkten (-0,1 Zähler).

Insbesondere verbessert sich die ohnehin schon exzellente Geschäftslage der Mittelständler um 0,9 Zähler auf 28,8 Saldenpunkte. Hinsichtlich der Geschäftserwartungen zeigt sich der Mittelstand nun zwar etwas pessimistischer (-1,0 Zähler), der Saldenwert von 7,7 Punkten weist aber weiterhin auf überdurchschnittlich positive Zukunftseinschätzungen hin.

Bei den Großunternehmen entwickelt sich das Geschäftsklima im Oktober deutlich schlechter als im Mittelstand. Markant ist insbesondere der Rückgang der Geschäftserwartungen, der mit -7,4 Zählern beim 2,7-fachen einer üblichen Monatsänderung liegt. Die Lageeinschätzungen gehen ebenfalls deutlich nach unten (-4,9 auf 16,4 Saldenpunkte), nachdem sie sich im Jahresverlauf schon immer weiter von dem im Januar erreichten Höchststand entfernt haben.

Größter Belastungsfaktor für die pessimistischeren Einschätzungen der Firmen dürften diverse globale Konjunkturrisiken sein: So blieb die Einigung über ein Austrittsabkommen der EU mit Großbritannien, der sogenannte Brexit, auch im Oktober aus. Dieses wäre jedoch die Voraussetzung für den Eintritt in eine auch für die deutsche Wirtschaft wichtige Übergangsphase. Da sich im Handelskrieg zwischen den USA und China die Fronten zunehmend verhärten, dürften einige Unternehmen auch eine Konjunkturabkühlung in China und damit eine schwächere Exportnachfrage befürchten. Infolgedessen sinken die Exporterwartungen der Wirtschaft im Oktober - und dies zwar auch im Mittelstand, aber umso mehr bei den Großunternehmen. Deren Exporterwartungen kommen nach einem Rückgang von -2,3 Zählern mit -0,8 Saldenpunkten nun sogar im negativen Bereich an.

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