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Omanerin hält sich fast 500 Katzen

  • AFP - 25. November 2020, 11:25 Uhr
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Maryam al-Baluschi mit einem Bruchteil ihrer Tiere
Bild: AFP

Übergroßes Herz für Tiere: Die Omanerin Maryam al-Baluschi ist stolze Besitzerin von 480 Katzen und zwölf Hunden. Die Leidenschaft der 51-Jährigen begann vor zehn Jahren, inzwischen ist ihr ganzes Haus in Omans Hauptstadt Muscat vollgestellt mit Käfigen.

Ein übergroßes Herz für Tiere: Die Omanerin Maryam al-Baluschi ist stolze Besitzerin von 480 Katzen und zwölf Hunden. Die Leidenschaft der 51-Jährigen begann vor zehn Jahren, inzwischen ist ihr ganzes Haus in Omans Hauptstadt Muscat vollgestellt mit Käfigen. Abwechselnd lässt sie ihre Lieblinge zum Auslauf und Spielen raus. "Ich finde, Tiere - insbesondere Katzen und Hunde - sind treuer als Menschen", erzählt Baluschi, die als kleines Kind ihre Eltern verlor.

Baluschi gibt monatlich umgerechnet rund 6500 Euro für Futter und Tierarztbesuche aus. Dabei mochte sie anfangs gar keine Tiere, wie die pensionierte Beamtin erzählt. Als ihr Sohn 2008 eine kleine Perserkatze anschleppte, habe sie sich geweigert, sich um sie zu kümmern. "Ich mochte keine Tiere, und mein Sohn hat ihr nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt und auch nicht auf die Hygiene geachtet."

Zwei Jahre später fiel ihr jedoch eine andere Katze in die Hände und sie entdeckte ihr Herz für Tiere. "Ich bin völlig darin aufgegangen. Ich kümmerte mich um sie, fütterte sie, badete sie und verbrachte viel Zeit mit ihr." Baluschis neu entdeckte Tierliebe sprach sich schnell herum, immer mehr Menschen setzten ihre eigenen Haustiere vor ihrer Tür aus.

Nachdem sie sich 2014 nach Beschwerden von Nachbarn ein Haus gekauft hatte, wuchs ihre Sammlung weiter. Viele der Tiere rettete sie vor einem harten Streunerdasein auf der Straße. Ihre Katzen und Hunde hätten ihr auch geholfen, ihre Depression zu überwinden, berichtet die 51-Jährige. "Ich war ganz unten, und sie waren meine Rettungsleine."

Im Oman hat die Zahl der streunenden und ausgesetzten Tiere in den vergangenen Jahren Medienberichten deutlich zugenommen - trotz Strafen von umgerechnet rund 20 Euro für das Aussetzen von Haustieren.

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