Paraguays Präsident Santiago Peña hat inmitten eines Bankenskandals seinen Rücktritt erklärt. "Ich tue dies im Interesse der Stabilität unseres Landes, des sozialen Friedens und der Notwendigkeit, unsere demokratischen Institutionen zu bewahren", sagte er am Donnerstag in einem im Onlinedienst X veröffentlichten Video.
Kurz zuvor hatten Oppositionspolitiker einen Antrag auf ein Amtsenthebungsverfahren gegen Peña wegen des Skandals eingeleitet. Der rechtsgerichtete Peña ist seit 2023 Präsident des südamerikanischen Landes.
Die Zentralbank von Paraguay hatte am Dienstag die Bank Ueno unter Zwangsverwaltung gestellt und dies mit einem erheblichen Kapitalmangel des Instituts begründet. In der Folge hatten Millionen Kunden vorübergehend keinen Zugriff auf ihr Geld. Peña hielt bis vor kurzem Anteile an einer Gruppe, welche die Bank Ueno kontrolliert.
Politik
Bankenskandal: Paraguays Präsident Peña tritt zurück
- AFP - 5. November 2026, 18:18 Uhr
Paraguays Präsident Santiago Peña hat inmitten eines Bankenskandals seinen Rücktritt erklärt. Kurz zuvor hatten Oppositionspolitiker einen Antrag auf ein Amtsenthebungsverfahren gegen Peña wegen des Skandals eingeleitet.
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