Sechs Monate nach der Amokfahrt mit zwei Toten in Leipzig beginnt am Montag (08.00 Uhr) vor dem Landgericht der sächsischen Stadt der Prozess gegen einen 34-jährigen Beschuldigten. Er soll am 4. Mai mit einem Auto durch eine belebte Fußgängerzone in der Leipziger Innenstadt gerast sein und zahlreiche Menschen erfasst haben. Eine 63-jährige Frau und ein 77-jähriger Mann starben, weitere Menschen wurden verletzt. Viele Zeugen leiden zudem unter psychischen Folgen.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem 34-Jährigen unter anderem zweifachen Mord und versuchten Mord in 85 Fällen vor. Ein Gutachter hält den Mann, der sich zwischenzeitlich in einer psychiatrischen Fachklinik befand, für voll schuldfähig. Für den Prozess sind vorerst Termine bis Juli nächsten Jahres angesetzt. Am ersten Prozesstag ist zunächst die Anklageverlesung geplant.
Brennpunkte
Prozess um Amokfahrt durch Leipziger Fußgängerzone mit zwei Toten startet
- AFP - 2. November 2026, 04:04 Uhr
Sechs Monate nach der Amokfahrt mit zwei Toten in Leipzig beginnt am Montag vor dem Landgericht der Prozess gegen einen 34-Jährigen. Er soll am 4. Mai mit einem Auto durch eine Fußgängerzone gerast sein und zahlreiche Menschen erfasst haben.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die militärische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Großbritannien soll ausgebaut und um gemeinsame KI-Forschung und -entwicklung ergänzt
MehrDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Die erste unabhängige Polizeibeauftragte in Nordrhein-Westfalen, Ursula Mecklenbrauck, hat in den ersten vier Wochen Eingaben in einem
MehrAm Montag (9.30 Uhr) beginnt am Landgericht Potsdam der Prozess gegen einen Kinderarzt aus Brandenburg wegen sexuellen Missbrauchs von mehr als 70 Kindern und Jugendlichen. Dem
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In einem Brandbrief an Regierung und Parlament warnen 30 Verbände und Organisationen vor einer Verschlimmerung der Neubaukrise durch die
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Der Chef der bayerischen Metall-Arbeitgeber fordert die IG Metall angesichts der beginnenden Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Auch mit den geplanten Reformen steigt der Gesamtbeitragssatz zur Sozialversicherung bis 2035 von derzeit 42,8 Prozent auf 49,3 Prozent. Das
Mehr














