Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In der Debatte um das oberste Staatsamt sprechen sich die Grünen für eine Kandidatin mit "notwendiger bundesweiter Bekanntheit" aus. "Es ist wirklich an der Zeit, dass eine Frau an der Spitze des Staates steht", sagte Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge dem "Stern". Dass die Union offenbar schon lange auf der Suche sei und auch öffentlich über Namen diskutiere, "halten wir für unprofessionell".
Eine Bundespräsidentin müsse "über Parteigrenzen hinaus Menschen repräsentieren und verbinden können", so die Grünen-Politikerin weiter. Es gebe "viele gute Kandidatinnen, die über die notwendige bundesweite Bekanntheit und auch die gesellschaftliche Anerkennung verfügen, um dieses Amt sehr gut ausfüllen zu können."
Aus den Reihen der Grünen ist zu hören, dass die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) eine geeignete Kandidatin ist. Ob das auch auf die hessische CDU-Fraktionschefin Ines Claus zutreffen würde, deren Name seit einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Dienstag kursiert, sagte Dröge nicht. Nur so viel: "Es ist an der Zeit, hier zu einer Entscheidung zu kommen", so die Grünen-Fraktionschefin.
Lifestyle
Grüne fordern Bundespräsidentin mit bundesweiter Bekanntheit
- dts - 27. Oktober 2026, 21:35 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In der Antisemitismusdebatte um die Berliner Linke sieht die neue Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Katharina von Schnurbein, die
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Deutsche Stiftung Patientenschutz wirft Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) widersprüchliches politisches Handeln vor. "Die
MehrJerusalem (dts Nachrichtenagentur) - Nach der Parlamentswahl in Israel gibt es keinen klaren Sieger. Sowohl der Block um Premierminister Benjamin Netanjahu als auch das
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts des großen Anteils von Superreichen am Klimawandel fordern Grüne und SPD zusätzliche Abgaben auf Privatjets und eine
MehrDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur (Grüne) kritisiert Audi-Chef
MehrDer Münchener Chiphersteller Infineon hat eine Investition in Höhe von 1,1 Milliarden Euro in seinen Standort im österreichischen Villach angekündigt. Dort soll "die weltweit
Mehr














