Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, hält wenig von Überlegungen, den Komiker und Autor Hape Kerkeling zum Bundespräsidenten zu wählen.
"Neben hoher Akzeptanz ist aus meiner Sicht besonders wichtig, sich mit den politischen Gegebenheiten gut auszukennen", sagte Frei dem "Kölner Stadt-Anzeiger" auf eine entsprechende Frage. Die nächste Bundespräsidentin oder der nächste Bundespräsident habe eine ganz besondere Verantwortung. "Gerade in einer Zeit, in der wir es mit einer starken gesellschaftlichen Polarisierung zu tun haben, kommt dem Amt des Bundespräsidenten oder der Bundespräsidentin auch eine besondere ausgleichende Bedeutung zu."
Die Union wollte sich nach den Landtagswahlen im Herbst auf einen Bewerber oder eine Bewerberin für die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier verständigen. Die CSU favorisiert die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Dazu sagte Frei lediglich: "Die Vorsitzenden von CDU und CSU werden sich zu gegebener Zeit verständigen - und dann Gespräche mit dem Koalitionspartner führen."
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Frei will Kerkeling nicht als Bundespräsident
- dts - 17. Oktober 2026, 13:03 Uhr
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