Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der SPD-Politiker Hubertus Heil schließt eine Kandidatur für den SPD-Vorsitz nicht aus. Auf die entsprechende Frage sagte Heil am Sonntag der ARD, er könne das nicht ausschließen.
Es komme darauf an, welche Richtung die Partei gemeinsam einschlage. Eine mögliche Kandidatin für den Co-Vorsitz mit ihm wollte er nicht nennen. Er spekuliere jetzt nicht über irgendwelche Namen, denn wichtig sei, dass die SPD miteinander kläre, welche Richtung sie einschlagen wolle. Die SPD müsse für eine "solidarische Leistungsgesellschaft" einstehen, das heiße, dafür zu sorgen, dass "in diesem Land Einsatz, Arbeit und Engagement" zählten.
Gegenüber einer Koalition mit der Linken in der nächsten Berliner Landesregierung zeigte sich Heil skeptisch. Er habe "erhebliche Zweifel", ob die Berliner Linkspartei "regierungswillig und -fähig" sei. In der Art und Weise, wie die Linkspartei sich in Berlin "benimmt", seien "Zweifel an der Regierungsfähigkeit angezeigt". Auf die Frage, ob eine rot-rot-grüne Koalition aus seiner Sicht eine Option für den Bund sei, sagte Heil, dass es jetzt noch nicht um Koalitionen jenseits der nächsten Bundestagswahl gehe. Dann sei "alles offen". Die "demokratischen Parteien" müssten insgesamt für sich "immer noch stärker" werden, damit es "auch für mehrere Optionen" reiche.
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Heil schließt SPD-Vorsitz-Kandidatur nicht aus
- dts - 18. Oktober 2026, 20:15 Uhr
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