Brennpunkte

Panamas Staatschef: Erdbeben ist eine "große Katastrophe"

  • AFP - 10. Oktober 2026, 00:59 Uhr
Bild vergrößern: Panamas Staatschef: Erdbeben ist eine große Katastrophe
Erdbebenschäden im panamaischen Penonome
Bild: AFP

Nach dem schweren Erdbeben in Panama hat der Präsident des mittelamerikanischen Landes, José Raúl Mulino, von einer 'großen Katastrophe' gesprochen. Nach dem Beben der Stärke 7,7 gebe es Straßen, die 'komplett eingestürzt' seien. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet.

Nach dem schweren Erdbeben in Panama hat der Präsident des mittelamerikanischen Landes, José Raúl Mulino, von einer "großen Katastrophe" gesprochen. "Die Katastrophe, mit der wir uns konfrontiert sehen, ist groß", sagte der Staatschef am Freitag (Ortszeit) vor Journalisten. Nach dem Beben der Stärke 7,7 gebe es Straßen, die "komplett eingestürzt" seien. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet.

Das Beben hatte sich am Freitag zehn Kilometer von der Kleinstadt Pitaloza Arriba entfernt in der zentralen Provinz Herrera ereignet und Gebäude in der Region zum Einsturz gebracht. In der rund 200 Kilometer vom Epizentrum entfernten Hauptstadt Panama-Stadt mit ihren Wolkenkratzern lösten die Erschütterungen Panik aus. Laut Panamas geologischem Institut folgten mehr als ein Dutzend Nachbebeben, davon eines mit einer Stäke über 6,0.

Wegen des schweren Erdbebens wurde zunächst eine Tsunami-Warnung für Panama herausgegeben. Die Behörde des international bedeutenden Panama-Kanals erklärte, der Schiffsverkehr durch die Verbindung zwischen Pazifik und Atlantik sei von dem Erdbeben nicht betroffen und verlaufe weiter "normal". Der internationale Flughafen von Panama-Stadt wurde vorübergehend geschlossen, einige Flüge wurden laut der zivilen Luftfahrtbehörde vorsichtshalber umgeleitet. Das Bildungsministerium setzte den Unterricht landesweit vorerst aus.

Weitere Meldungen

Gestohlene Renoir-Bilder: Ermittlungsverfahren gegen 29-jährigen Hauptverdächtigen

Gut einen Monat nach dem Diebstahl von Renoir-Gemälden aus einem Museum in Südfrankreich ist gegen den 29-jährigen Hauptverdächtigen ein offizielles Ermittlungsverfahren

Mehr
Trump: Beilegung des Ukraine-Kriegs scheitert an Selenskyj, nicht an Putin

US-Präsident Donald Trump hat dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj vorgeworfen, dass eine Vereinbarung zur Beendigung des Ukraine-Kriegs an ihm und nicht an Kreml-Chef

Mehr
Vier Tote durch Sturm "Isaias" in den USA - Freigabe strategischer Ölreserven

Die Zahl der Todesopfer durch den Sturm "Isaias" im Süden der USA ist auf vier gestiegen. Wie die Behörden der Bundesstaaten Florida und Alabama am Samstag (Ortszeit)

Mehr

Top Meldungen

Wirtschaftsministerium erklärt angeforderte Gasmenge nicht

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die von ihr angeordnete zusätzliche Gasspeicherung nicht begründen. "Die Entscheidung

Mehr
Baupräsident: Verstaatlichungspläne stoppen Wohnungsbau in Berlin

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Pläne der Linkspartei zur Vergesellschaftung von Wohnungen in Berlin haben nach den Worten von Bauindustrie-Präsident Olaf Demuth "schon

Mehr
Bundestag-Expertenkommission warnt vor Chinas Zwangsmaßnahmen

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - China-Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft fordern schärfere handelspolitische Instrumente der EU gegen wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen.

Mehr