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Aus Renoir-Museum in Südfrankreich gestohlene Gemälde wieder da

  • AFP - 9. Oktober 2026, 13:41 Uhr
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Polizist vor dem Museum in Cagnes-sur-Mer
Bild: AFP

Gut einen Monat nach dem Diebstahl von zwei Renoir-Gemälden aus einem Museum in Südfrankreich sind die beiden Kunstwerke wieder da. Der Bürgermeister von Cagnes-sur-Mer, Bryan Masson, erklärte, die Gemälde seien wiedergefunden worden.

Gut einen Monat nach dem Diebstahl von zwei Renoir-Gemälden aus einem Museum in Südfrankreich sind die beiden Kunstwerke wieder da. Der Bürgermeister von Cagnes-sur-Mer, Bryan Masson, erklärte am Freitag, die Gemälde seien wiedergefunden worden. "Diese zwei Gemälde sind nicht nur einfache Kunstwerke. Sie gehören zur Geschichte unserer Stadt, zu unserem Kulturerbe und zu dem Vermächtnis, das Pierre-Auguste Renoir in Cagnes-sur-Mer hinterlassen hat", fügte Masson hinzu. "Zu wissen, dass sie wiedergefunden wurden, ist eine große Erleichterung."

Zum Fundort der Werke und zu ihrem Zustand machte der Bürgermeister keine Angaben. Die Staatsanwaltschaft von Marseille, die in dem Fall ermittelt, und die französische Polizei äußerten sich zunächst nicht.

Bei dem Einbruch in das Renoir-Museum in Cagnes-sur-Mer in der Nähe von Nizza waren am 8. September vier Gemälde im Wert von insgesamt neun Millionen Euro entwendet worden. Die Diebe durchtrennten die Halterungen der Bilderrahmen mit Metallsägen. Zwei der Bilder ließen sie auf der Flucht vor der durch die Alarmanlage herbeigerufenen Polizei im Garten des Museums zurück, die beiden anderen nahmen sie mit.

Wie mehrere französische Medien am Donnerstag berichtet hatten, wurden im Zuge der Ermittlungen mittlerweile sechs Verdächtige festgenommen, darunter die beiden mutmaßlichen Einbrecher. In Ermittlerkreisen wurden zunächst nur fünf Festnahmen bestätigt.

Das 1960 gegründete Renoir-Museum in Cagnes-sur-Mer befindet sich im letzten Wohnhaus des Malers Pierre-Auguste Renoir (1841-1919) an der Côte d'Azur. Neben der ursprünglichen Einrichtung zeigt das Museum Gegenstände, die Renoir gehörten, darunter seine Staffelei und seinen Rollstuhl. Es sind auch zwölf seiner Werke ausgestellt, darunter Porträts, Landschaft und Akte. Der Diebstahl ereignete sich knapp ein Jahr nach dem spektakulären Diebstahl im Louvre in Paris, bei dem ein Teil der französischen Kronjuwelen gestohlen wurde.

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