Ein 19-Jähriger hat am Mittwoch an einer Berufsschule in Polen Schüler, Lehrer und Passanten mit einem Messer angegriffen und dabei neun Menschen verletzt. Der mutmaßliche Angreifer, der ebenfalls die Schule in Ostroleka rund 120 Kilometer nördlich von Warschau besuchte, wurde von der Polizei festgenommen. Er musste von Rettungskräften behandelt werden, weil er sich selbst Verletzungen zugefügt hatte, erklärte die Staatsanwaltschaft.
"Der Jugendliche betrat die Schule und griff Schüler und Lehrer mit einem gefährlichen Gegenstand an", erklärte Elzbieta Lukasiewicz von der Staatsanwaltschaft in Ostroleka. Weil er sich selbst verletzte, wurde er ebenfalls im Krankenhaus behandelt. Wenig später wurde er in den Polizeigewahrsam entlassen.
Der zuständige Behördenleiter sagte, dass es sich bei den Verletzten um fünf Schüler, zwei Lehrer und zwei Passanten gehandelt habe. Der Polizei zufolge besteht bei keinem von ihnen Lebensgefahr. Sie veröffentlichte ein Foto des Festgenommenen, auf dem dieser unkenntlich gemacht wurde.
Ende September hatte ein Ukrainer in einem Kloster nahe der ukrainischen Grenze mehrere Menschen attackiert und dabei einen Priester getötet. Nach dem Angriff in Ostroleka kursierten ebenfalls Gerüchte, dass es sich um einen Ukrainer gehandelt haben könnte. Dem widersprachen die örtlichen Behörden aber. Der 19-Jährige war demnach Pole.
Brennpunkte
Neun Verletzte bei Stichwaffenangriff in Berufsschule in Polen
- AFP - 7. Oktober 2026, 19:08 Uhr
Ein 19-Jähriger hat am Mittwoch an einer Berufsschule in Polen Schüler, Lehrer und Passanten mit einem Messer angegriffen und dabei neun Menschen verletzt.
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