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Erstochener 74-Jähriger in Freiburg: Ermittlungen zu Tatmotiv dauern an

  • AFP - 14. September 2026, 14:46 Uhr
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Blaulicht
Bild: AFP

Nach dem tödlichen Angriff auf einen 74-Jährigen auf offener Straße in Freiburg dauern die Ermittlungen zum Tatmotiv des Festgenommenen an. Das Opfer und der 30-jährige Tatverdächtige kannten sich offenbar nicht, wie die Polizei mitteilte.

Nach einem tödlichen Angriff auf einen 74-Jährigen auf offener Straße in Freiburg dauern die Ermittlungen zum Tatmotiv an. Das Opfer und der 30-jährige Tatverdächtige kannten einander offenbar nicht, wie die Polizei in der baden-württembergischen Stadt am Montag mitteilte. Das Tatmotiv war noch unklar. Eine Obduktion bestätigte, dass das Opfer infolge mehrerer Stich- und Schnittverletzungen gestorben war.

Der am Dienstag leblos aufgefundene 74-Jährige starb laut früheren Angaben noch am Tatort im Stadtteil Rieselfeld an seinen Verletzungen. Der 30-jährige Verdächtige konnte wenig später festgenommen werden. Die Polizei geht davon aus, dass er als Einzeltäter handelte. Er kam unter anderem wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.

Der 30-Jährige steht zudem im Verdacht, für einen Messerangriff vor rund einer Woche verantwortlich zu sein, bei dem ein 29-Jähriger verletzt worden war. Der 29-Jährige konnte zwischenzeitlich wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden, wie die Polizei nun erklärte. Auch in diesem Fall sei das Tatmotiv weiterhin unklar. Die Ermittlungen dauerten an.

Darüber hinaus geht die Polizei einem in sozialen Medien verbreiteten Video nach, das den schwer verletzten 74-Jährigen zeigen soll. Dabei besteht der Verdacht, dass durch die Aufnahme der höchstpersönliche Lebensbereich und Persönlichkeitsrechte verletzt wurden. Die Polizei wies darauf hin, dass auch das Weiterverbreiten des Videos strafbar sein könne.

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