Weil sie illegales Onlineglücksspiel mit Einsätzen von fast sechs Milliarden Euro ermöglicht haben sollen, ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main gegen fünf Beschuldigte. Einer von ihnen wurde festgenommen, wie die hessischen Ermittler am Mittwoch mitteilten. Die Gruppe soll seit mindestens Juli 2021 ohne entsprechende Genehmigungen illegal Onlineglücksspiele angeboten haben.
Zwischen Juli 2021 und Ende 2023 sollen die Spieleinsätze rund 5,86 Milliarden Euro betragen haben. Zudem sollen die Verdächtigen seit mindestens Juli 2021 durch Einnahmen angefallene Steuern nicht bezahlt haben. Den Steuerschaden bezifferten die Ermittler allein für das Jahr 2024 auf rund 77,6 Millionen Euro.
Am Dienstag wurden elf Objekte durchsucht. Schwerpunkt dabei waren das Rhein-Main-Gebiet und die Stadt Frankfurt. Die Ermittler vollstreckten dabei einen Vermögensarrest über etwa 82 Millionen Euro. Mehrere Konten wurden gepfändet. In Frankfurt am Main wurde ein Beschuldigter festgenommen.
Brennpunkte
Einsätze von fast sechs Milliarden Euro: Razzia wegen illegalen Onlineglücksspiels
- AFP - 9. September 2026, 10:40 Uhr
Weil sie illegales Onlineglücksspiel mit Einsätzen von fast sechs Milliarden Euro ermöglicht haben sollen, ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main gegen fünf Beschuldigte. Einer von ihnen wurde festgenommen, wie die Ermittler mitteilten.
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