Brennpunkte

USA verschärfen Sanktionen gegen iranische Fluggesellschaften

  • AFP - 8. September 2026, 17:33 Uhr
Bild vergrößern: USA verschärfen Sanktionen gegen iranische Fluggesellschaften
Ein iranisches Flugzeug im Landeanflug
Bild: AFP

Die USA haben ihre Sanktionen gegen den Iran weiter verschärft. Das US-Finanzministerium verhängte am Dienstag Strafmaßnahmen gegen 36 iranische Airlines und Unternehmen der Luftfahrtbranche.

Die USA haben ihre Sanktionen gegen den Iran weiter verschärft. Das US-Finanzministerium verhängte am Dienstag Strafmaßnahmen gegen alle iranischen Fluggesellschaften, die bisher noch nicht von solchen betroffen waren. Sie richten sich gegen insgesamt 36 iranische Airlines und Unternehmen der Luftfahrtbranche in Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, der Türkei, Malaysia und Kasachstan.

Damit werde "der gesamte Luftfahrtsektor des Iran aus dem Markt genommen", sagte ein Vertreter des US-Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte. Finanzminister Scott Bessent warnte zudem alle Drittländer, weiter Geschäfte mit iranischen Airlines zu machen. Solche Staaten könnten vom internationalen Dollar-Finanzsystem ausgeschlossen werden, drohte er.

US-Präsident Donald Trump hatte im August einen "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran angekündigt. Sogenannte Sekundärsanktionen drohen darunter auch Ländern, die weiterhin mit Teheran Geschäfte machen. Zu den größten Handelspartnern des Iran gehören China und die Türkei.

Die USA und Israel hatten vor gut sechs Monaten mit Luftangriffen gegen den Iran begonnen. Teheran blockierte daraufhin die für den Welthandel wichtige Meerenge der Straße von Hormus. Im Gegenzug verhängten die USA eine Seeblockade iranischer Häfen. Die Ölpreise stiegen weltweit an.

Weitere Meldungen

Rüstungskonzern Elbit plant neue Standorte in Deutschland

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) - Der israelische Rüstungskonzern Elbit will stark in Deutschland investieren. "Wir wachsen in Deutschland auf weit über 1.000 Mitarbeiter in

Mehr
Minister bei Mladic-Beerdigung: Bosnien weist zwei serbische Diplomaten aus

Aus Protest gegen die Teilnahme serbischer Regierungsvertreter an der Beisetzung des Kriegsverbrechers Ratko Mladic hat Bosnien zwei Diplomaten aus dem Nachbarland ausgewiesen.

Mehr
Aktivisten: Mehr als tausend Opfer durch Streubomben im vergangenen Jahr

Im vergangenen Jahr sind nach Angaben von Aktivisten weltweit mehr als tausend Menschen Opfer von Streubomben geworden, die meisten von ihnen in der Ukraine. Die große Mehrheit

Mehr

Top Meldungen

US-Ökonom warnt vor China-Schock für deutsche Industrie

Washington (dts Nachrichtenagentur) - Der US-Ökonom Brad Setser warnt vor einer signifikanten Deindustrialisierung Deutschlands. Grund sei die neue Stärke der chinesischen

Mehr
KfW-Studie sieht Chancen für deutliche Wachstumssteigerung

Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Deutschland hat nach Einschätzung der KfW trotz jahrelanger Stagnation realistische Chancen auf dauerhaft deutlich mehr Wachstum.

Mehr
IWH: Firmenpleiten gehen im August zurück - weiter hohes Niveau

Halle (Saale) (dts Nachrichtenagentur) - Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland ist im August gesunken. Laut dem am Dienstag

Mehr